Direkt zum Inhaltsbereich

Doppelhaushalt 2025/2026

Krankenhaus-Investitionen in Sachsen auf gleichbleibendem Niveau

Die sächsische Minderheitsregierung will in nächster Zukunft gleichem Umfang wie bisher in Krankenhäuser investieren. Keine finanziellen Abstriche, so versichert Gesundheitsministerin Köpping.

Veröffentlicht:

Dresden. In diesem und im kommenden Jahr soll in Sachsen weiterhin in gleichem Umfang wie bisher in Krankenhäuser investiert werden. Das sieht der Doppelhaushalt für 2025 und 2026 des Freistaats vor, über den die Staatsregierung am Montag in Dresden informierte. „Priorität haben auch unsere Krankenhäuser“, sagte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD). „Hier machen wir keine finanziellen Abstriche.“ Die Krankenhauseinzelförderung solle „unangetastet“ bei 64 Millionen Euro jährlich bleiben. Für die Krankenhaus-Pauschalförderung seien jährlich weiterhin 75 Millionen Euro vorgesehen.

„Investitionen in Krankenhäuser sind eine Investition in die Zukunft“, fügte Köpping an. „Mit dem auf Bundesebene beschlossenen Sondervermögen für Infrastruktur kann auch der im Koalitionsvertrag verankerte Sachsenfonds mit Leben gefüllt werden.“

Die Minderheitsregierung von CDU und SPD ist im Landtag auf zusätzliche Stimmen von Grünen, Linken und BSW angewiesen, um den Doppelhaushalt beschließen zu können. Die AfD hatte angekündigt, sich am Konsultationsmechanismus der Staatsregierung, mit dem Gesetzesvorhaben mit der Opposition beraten werden sollen, nicht zu beteiligen. (sve)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Klarstellung veröffentlicht

AOP-Katalog und Narkose-Leistungen: Wann die EBM-Abrechnung möglich ist

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Dr. med. Gerhard M. Sontheimer (ANregiomed, Region Ansbach) und Holger Baumann (Kliniken der Stadt Köln, v.l.) haben in der Praxis gute Erfahrungen mit Systempartnerschaften gemacht.

© Philips

Mehr Spielraum für moderne Prozesse in der Klinik

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Philips GmbH Market DACH, Hamburg
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Sechs Monate längeres Gesamtüberleben

Daraxonrasib beim Pankreaskarzinom: Besser als die Chemotherapie?

Immuncheckpointhemmer plus Neoantigentherapie

mRNA-Impfung bei Melanomen: Vorboten eines neuen Standards?

Gefahren durch UV-Filter und Verpackung

Wie gesundheitsschädlich sind Kosmetika?

Lesetipps
Etwa jede zehnte Fledermaus in Deutschland könne mit dem Tollwut-Virus infiziert sein. Damit ist die gefahr der Übertragung zwar gering, jedoch nicht null. In die Hand nehmen sollte man sie deshalb nicht.

© Daria / Stock.adobe.com

Importhunde und Fledermäuse

Tollwut-Risiken in Deutschland – und wie sie sich vermeiden lassen

Füße mit Lymphödem

© [M]_Dr. P. Marazzi / Science Photo Library

Ödem ist nicht gleich Ödem

Lymphödem versus Lipödem: Tipps für Diagnostik und Therapie