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Kritik verdeckt Blick auf Erfolgskurs der Marseille-Kliniken

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Ruhe herrschte bei den Marseille-Kliniken in den vergangenen Jahren eigentlich nie.

Aktuell prasseln die Nachrichten in ungewohnter Heftigkeit über die Aktionäre des Krankenhaus- und Pflegeheimbetreibers herein. Der Gründer und Großaktionär Ulrich Marseille und seine Ehefrau stehen wieder einmal im Kreuzfeuer.

Aktuell wirft die Wirtschaftswoche den beiden "unseriöse Geschäfte" vor. Die Marseille-Kliniken streifen dies auf der Firmen-Homepage und lassen kein gutes Wort an den ehemaligen Vorständen Stefan Herzberg und Thomas Klaue.

In all dem Hickhack geht fast unter, dass der Konzern respektable Halbjahreszahlen (per 31.12.) abgeliefert hat. Der Umsatz stieg auf mehr als 100 Millionen Euro, der Nettogewinn auf sechs Millionen Euro.

Da das im Quartalsbericht anvisierte "stringente Kostenmanagement" offenbar bereits greift, könnten die Hanseaten 2012/13 sogar beim Jahresüberschuss an der Marke von zehn Millionen Euro kommen. In diesem Fall läge das 2012/13er Kurs-Gewinn-Verhältnis bei 8.

Neueinsteiger können bis 5,35 Euro investieren, Altanleger die Bestände mit Stopp 4,15 Euro absichern.

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