Direkt zum Inhaltsbereich

Lange Krankheit mindert Elterngeld

KASSEL (mwo). Eine lange Krankheit kann das Elterngeld mindern. Lohnersatzleistungen werden bei der Elterngeld-Berechnung nicht berücksichtigt, urteilte kürzlich das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel.

Veröffentlicht:

Die Höhe des Elterngeldes richtet sich in der Regel nach dem Durchschnittseinkommen der letzten Zwölf Monate vor der Geburt. Wenige Ausnahmen führen zu einer Verlängerung dieses Zeitraums, darunter Krankheiten, die auf die Schwangerschaft zurückgehen.

Ansonsten bleiben Kranken- und Arbeitslosengeld unberücksichtigt, weil sie kein Erwerbseinkommen sind, urteilte das BSG. Weil das Elterngeld nicht der Existenzsicherung dient, sei dies auch verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden.

Az.: B 10 EG 20/09 R (Krankengeld) und B 10 EG 21/09 R (Arbeitslosengeld)

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Oberverwaltungsgericht Sachsen-Anhalt

Aufnahme ins Wählerverzeichnis zur Kammerversammlung: Nicht per Eilantrag

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Harnwegsinfekt bei einem Mann

© anut21ng Stock / stock.adobe.com

Leitlinie der Europäischen Gesellschaft für Urologie

Neue Klassifikation von Harnwegsinfektionen räumt mit Missverständnissen auf

Ein Säugling liegt auf dem Rücken auf einem Bett. Die Hände der Mutter streichen sachte über den Bauch des Kindes.

© Aurora Aesthetics / Generated with AI / Stock.adobe.com

Funktionelle gastrointestinale Störungen

Säuglingskoliken: Wie viel Schreien ist normal?