Direkt zum Inhaltsbereich

Kongress „eHealth.NRW“

Laumann fordert Telemedizin für die Fläche

Veröffentlicht:

NEUSS. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) warnt davor, die Telemedizin vor allem als Instrument für eine bessere Versorgung auf dem Land zu propagieren. „Wenn man glaubt, wir können die ländliche Bevölkerung mit Telemedizin versorgen, und die städtische Bevölkerung hat den Arzt vor Ort, dann bekommen wir keine Akzeptanz“, sagte Laumann am Montag beim Kongress „eHealth.NRW“ in Neuss.

Telemedizinische Anwendungen seien in der Stadt genauso sinnvoll wie auf dem Land, betonte er. Der Minister wiederholte seine Forderung, dass die Telemedizin endlich heraus muss aus dem Stadium der Projektfinanzierung und hinein in die Regelversorgung.

Zwei Wörter könne er nicht mehr hören: Projektfinanzierung und Evaluation. Anwendungen wie der Telenotarzt müssten nicht mehr erprobt, sondern endlich in die Fläche gebracht werden, forderte Laumann. „Das wäre eine Qualitätssteigerung in der Notfallversorgung.“

Auch die digitale Vernetzung von niedergelassenen Ärzten mit Altenheimen habe ihre Sinnhaftigkeit bereits unter Beweis gestellt. „Damit können wir eine Menge Gutes erreichen“, so Laumann (iss)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Medikalisierung und Desinformation

Wie Social Media elterliche Entscheidungen prägt

Das könnte Sie auch interessieren
Der Gesundheitsdialog

© Janssen-Cilag GmbH

J&J Open House

Der Gesundheitsdialog

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
Impulse für den medizinischen Fortschritt: Welches Mindset braucht Deutschland?

© Springer Medizin

Johnson & Johnson Open House-Veranstaltung am 26. Juni 2025 beim Hauptstadtkongress

Impulse für den medizinischen Fortschritt: Welches Mindset braucht Deutschland?

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
J&J Open House beim Hauptstadtkongress

© [M] Springer Medizin Verlag

Video zur Veranstaltung

J&J Open House beim Hauptstadtkongress

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Leitliniengerechte Therapie mit DiGA

© Paolese / stock.adobe.com (Model mit Symbolcharakter)

Neuer Therapieansatz bei erektiler Dysfunktion

Leitliniengerechte Therapie mit DiGA

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Kranus Health GmbH, München

Weniger Bürokratie

Wie nützt Digitalisierung?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband forschender Pharma-Unternehmen (vfa)
Muster 16. DiGA-Verordnungen sind als „Gebühr frei“ zu kennzeichnen (1). Im BVG-Feld (2) steht eine „6“, wenn nach Bundesversorgungs- oder -entschädigungsgesetz Anspruch auf die Verordnung besteht. Im Verordnungsfeld (3) darf maximal eine DiGA verordnet werden. Anzugeben sind „Digitale Gesundheitsanwendung“, die PZN und der Name der jeweiligen DiGA [7].  Pfizer Deutschland GmbH

© Pfizer Deutschland GmbH

Chronischer Schmerz: Digitalisierung hält Einzug

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Pfizer Pharma GmbH, Berlin
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Gestationshypertonie und Co.

Bluthochdruck in der Schwangerschaft: So gehen Sie therapeutisch vor

Lesetipps
Download-Informationen für das soziale Netzwerk Tik Tok, eine globalen Video-Community in der kurze Videoclips hochgeladen und geteilt werden.

© Chinnapong / stock.adobe.com

Medikalisierung und Desinformation

Wie Social Media elterliche Entscheidungen prägt