Kongress „eHealth.NRW“

Laumann fordert Telemedizin für die Fläche

Veröffentlicht: 23.09.2019, 17:18 Uhr

NEUSS. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) warnt davor, die Telemedizin vor allem als Instrument für eine bessere Versorgung auf dem Land zu propagieren. „Wenn man glaubt, wir können die ländliche Bevölkerung mit Telemedizin versorgen, und die städtische Bevölkerung hat den Arzt vor Ort, dann bekommen wir keine Akzeptanz“, sagte Laumann am Montag beim Kongress „eHealth.NRW“ in Neuss.

Telemedizinische Anwendungen seien in der Stadt genauso sinnvoll wie auf dem Land, betonte er. Der Minister wiederholte seine Forderung, dass die Telemedizin endlich heraus muss aus dem Stadium der Projektfinanzierung und hinein in die Regelversorgung.

Zwei Wörter könne er nicht mehr hören: Projektfinanzierung und Evaluation. Anwendungen wie der Telenotarzt müssten nicht mehr erprobt, sondern endlich in die Fläche gebracht werden, forderte Laumann. „Das wäre eine Qualitätssteigerung in der Notfallversorgung.“

Auch die digitale Vernetzung von niedergelassenen Ärzten mit Altenheimen habe ihre Sinnhaftigkeit bereits unter Beweis gestellt. „Damit können wir eine Menge Gutes erreichen“, so Laumann (iss)

Mehr zum Thema

Digitalverband bitkom

Videosprechstunde soll zur dauerhaften Erfolgsstory werden

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Jetzt baut die EU an einer Gesundheitsunion

EU-Resolution

Jetzt baut die EU an einer Gesundheitsunion

Spahn lobt Einsatz von Ärzten in Corona-Pandemie

Ambulanter „Schutzwall“

Spahn lobt Einsatz von Ärzten in Corona-Pandemie

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden