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Mediclin-Klinikgruppe macht solide weiter

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Zu den größten börsennotierten Klinikbetreibern Deutschlands gehört Mediclin. Mit 51 Einrichtungen und 8300 Betten bieten die Offenburger ihren Patienten eine Rundum-Versorgung bis zur Reha. Seit 2011 gehören die Baden-Württemberger mehrheitlich der nichtbörsennotierten Asklepios-Gruppe (52,7 Prozent); zudem besitzt die Ergo Versicherung 35 Prozent.

Die Mediclin-Zahlen sind seit Jahren durchweg solide. Der Umsatz wächst pro anno um fünf bis sechs Prozent, was auch die Zielvorgabe für 2018 darstellt. Zum Halbjahr lag der Konzern umsatzseitig genau auf Linie. Beim EBIT müssen sich die Offenburger aber noch etwas strecken: Wegen hoher Investitionen und gestiegener Personalkosten stehen zum Halbjahr erst 12,6 Millionen der anvisierten 26 bis 28 Millionen in den Büchern.

Die Aktie (DE0006595101) hat nach einem schwächeren Q1 deutlich konsolidiert. Über 5,50 Euro hat sich ein stabiler Boden für eine jetzt begonnene Erholung ausgebildet. Mit einem 2019er-KGV von 13 ist das Papier auch nicht zu teuer. Jedoch ist der Streubesitz mit 12,3 Prozent nicht besonders hoch, was Anlegern den Ein- und Ausstieg erschweren kann. Langfristig orientierte Anleger steigen mit Limit bis 6,00 Euro ein, Stopp bei 4,50 Euro.

Platow online: www.platow.de/AZ

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