Geld und Vermögen

Mehr Versicherte beschweren sich

Veröffentlicht:

BERLIN (akr). Die Zahl der Beschwerden an den Versicherungsombudsmann ist 2008 um 7,1 Prozent auf 18 840 gestiegen. "Die Eingänge haben ein Allzeithoch erreicht", sagte der Versicherungsombudsmann und frühere BGH-Richter Professor Günter Hirsch.

Er führt das auf neue Zuständigkeiten, etwa für Versicherungsvermittler, und auf eine größere Bekanntheit der Einrichtung zurück. Kunden können sich bei ihm kostenlos über Lebens- oder Sachversicherer beschweren. Bei einem Streitwert bis 5000 Euro ist seine Entscheidung für den Anbieter bindend, bis 80 000 Euro gibt er eine Empfehlung ab. Für die private Krankenversicherung gibt es einen eigenen Ombudsmann.

Von den Beschwerden bezogen sich fast 40 Prozent auf Lebens- und Rentenversicherungen, aber nur 16,4 Prozent der Eingaben waren erfolgreich. "Bei Lebens- und Rentenversicherungen geht es oft darum, aufzuklären und zu informieren", erklärte Hirsch die geringe Erfolgsquote. In den anderen Sparten liegt die Erfolgsquote bei 36,9 Prozent.

Mehr zum Thema

Geldanlage

Indexfonds: Immer günstig, aber nicht immer gut

Platow-Empfehlung

Gea landet Coup in den USA

Konjunkturprognose

Große Erholung kommt erst nächstes Jahr

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Derzeit haben rund 400 Ärztinnen und Ärzte in Bayern die Zusatzbezeichnung Homöopathie erlangt. Künftig ist dies nicht mehr möglich.

© Mediteraneo / stock.adobe.com

80. Bayerischer Ärztetag

Bayern streicht Homöopathie aus Weiterbildungsordnung

Nach erfolgreicher Sondierungswoche (v.l.n.r): Robert Habeck und Annalena Baerbock, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz und FDP-Chef Christian Lindner am Freitag in Berlin.

© Kay Nietfeld/picture alliance

Update

Erfolgreiche Sondierung

Das plant die Ampelkoalition im Bereich Gesundheit