Übernahme

Merz lässt sich nicht auf Duell ein

Veröffentlicht:

FRANKFURT/MAIN. Merz Pharma hat sein Kaufangebot für die kalifornische Obagi Medical Products zurückgezogen. Das Frankfurter Familienunternehmen hatte 22 Dollar je Aktie des Anbieters von Produkten für die ästhetische Medizin geboten, insgesamt rund 300 Millionen Euro.

Nachdem der kanadische Pharmahersteller Valeant mit 24 Dollar je Aktie ein höheres Angebot abgegeben und eine Kaufvereinbarung mit Obagi geschlossen hatte, stieg Merz aus.

Merz sei "ein disziplinierter Käufer", begründete Firmenchef Philip Burchard die Entscheidung, sich nicht auf ein Übernahmeduell einzulassen. Ein höherer Kaufpreis sei für Merz nicht mehr wirtschaftlich. Nun wolle man sich nach alternativen Akquisitionsmöglichkeiten umsehen. (cw)

Mehr zum Thema

EU-Preis für Innovationsleistungen von Frauen

EU-Kommission prämiert Health-Gründerinnen

Telematikinfrastruktur

Arztvernetzung via KIM kommt voran

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Bei aggressiven Patienten hilft nur Deeskalation: Dabei sollten die MFA ruhig, aber bestimmt Grenzen setzen.

© LIGHTFIELD STUDIOS / stock.adobe.com

Tipps

Die richtige Kommunikation mit schwierigen Patienten

Die Gesundheitsministerkonferenz will mehr Gelegenheiten für das Corona-Impfen schaffen – so auch in Apotheken.

© ABDA

GMK-Beschluss

Gesundheitsminister wollen Corona-Impfungen in Apotheken