PLATOW Empfehlungen

Metro-Aktie überzeugt Anleger langfristig

Veröffentlicht:

Während die Rettungsversuche für die Karstadt-Gruppe für Diskussionsstoff sorgten, kam an der Haltung von Metro-Vorstandschef Eckhard Cordes kein Zweifel auf. Wiederholt wies er darauf hin, dass die ertragreichen Karstadt-Standorte dem Dax-Konzern gut zu Gesicht stehen würden.

Da der deutsche Einzelhandel als zu klein für zwei Warenhaus-Konzerne gilt, dürfte die Hoffnung auf eine teilweise Übernahme nicht allzu schnell sterben und die Metro-Aktie langfristig interessant bleiben.

Davon unabhängig lebt der Anteilschein von seinen angestrebten Effekten aus dem Umbauprogramm "Shape 2012". Nachdem im zweiten Quartal unter anderem für die Neuorganisation der Holding rund 101 Mio. Euro an Kosten anfielen, steht bis Jahresende die Neuausrichtung der IT im Vordergrund.

Für 2010 erwartet der Analystenkonsens bei einem Umsatzplus von rund 3% auf 67,7 Mrd. Euro einen Nettogewinnzuwachs auf 917 Mio. Euro. Sollte das Weihnachtsgeschäft gut laufen, könnte sogar eine positive Überraschung winken. Die Aktie schwächelt nach ihrem Mai-Hoch, wirkt aber nach unten bei etwa 37,50 Euro technisch gut unterstützt. Wir raten zum Einstieg auf aktuellem Niveau.

Mehr zum Thema

Börse

Globale Krisen sind gute Zeiten für Schnäppchenjäger

Anlagetipp

Hobbygärtner und Heimwerker lassen die Kurse sprießen

Schlagworte
Kommentare
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Bei einer Pneumonie können Prognosemarker helfen, Über- und Untertherapien zu vermeiden.

© Minerva Studio / stock.adobe.com

WONCA-Kongress

Drei Prognosemarker bei Pneumonie

Das Aufbewahren und Zwischenlagern von Impfstoff im Praxiskühlschrank ist eigentlich Routine für Praxen. Dass nun das  Bundessozialgericht in der Frage, ob Ärzte dafür haften müssen, wenn wegen eines Kühlschrankdefekts teurer Impfstoff unbrauchbar wird, einen Regress in fünfstelliger Höhe bestätigt hat, lässt viele Ärztinnen und Ärzte  jedoch ratlos und verärgert zurück.

© Sina Schuldt / picture alliance/dpa

Impfstoff-Verfall

Pädiater üben scharfe Kritik an Kühlschrank-Urteil