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Altersmedizin

Moderne Techniken dominieren die Zukunft der Geriatrie

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FRANKFURT/ MAIN. Wie sieht die Altersmedizin der Zukunft aus? Perspektiven und Vorstellungen des US-Geriaters Professor John Morley von der Saint Louis University hat die Deutscher Gesellschaft für Geriatrie (DGG) vorgestellt, und zwar in einer Mitteilung zu ihrem Jahreskongress vom 28. bis 30. September in Frankfurt am Main. Morley wird dort über "The future of Geriatric Medicine" sprechen.

Der US-Geriater pocht vor allem auf eine angemessene Ausstattung der Krankenhäuser: Alle sollten künftig eine Akutpflege für ältere Menschen haben sowie eine Delir-Intensivstation, eine geriatrische Notfallabteilung und eine geronto-unfallchirurgische Einheit, so Morley.

Auch müsse die Früherkennung geriatrischer Syndrome wie Gebrechlichkeit (Frailty), Muskelabbau (Sarkopenie), Mangelernährung (Anorexie) und Gedächtnisverlust (kognitiver Abbau) verbessert werden. "Vieles davon wird computergestützt durchgeführt werden", wird Morley in der Mitteilung zitiert.

Moderne Techniken werden nach Ansicht des Geriaters künftig eine große Rolle spielen, um Kapazitäten in Krankenhäusern freizuhalten. So könnten Patienten mit leichteren akuten Beschwerden oder auch zur Rehabilitation durch telemedizinische Programme adäquat zu Hause versorgt werden.

Auch Exoskelette und computergesteuerte Physiotherapie werden künftig dazu eingesetzt, um Patientenergebnisse zu verbessern. Die "Geronto-Technologie" wird dabei nach Ansicht von Morley künftig stark an Bedeutung gewinnen. (eb)

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