Klinik in München

Mord in der Klinik? Ermittlungen gegen Pfleger ausgeweitet

Die Ermittlungen gegen einen Pfleger in München dauern an. Mittlerweile geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass mindestens zwei Patienten ermordet worden sind.

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München. Die Ermittlungen gegen einen Pfleger aus einem Münchner Krankenhaus haben sich von versuchtem auf vollendeten Mord ausgeweitet. Der Mann war im Herbst vergangenen Jahres festgenommen worden, weil er versucht haben soll, drei Patienten zu töten.

Nun liegt der schwerwiegende Verdacht gegen ihn vor, dass es nicht nur beim Versuch blieb: „Die Staatsanwaltschaft geht inzwischen nicht nur von drei versuchten, sondern auch von zwei vollendeten Tötungsdelikten aus“, sagte eine Sprecherin der Behörde auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in München. Und noch immer werden ihren Angaben zufolge weitere Verdachtsfälle geprüft. „Die Ermittlungen dauern an.“

Bislang war nur bekannt, dass die Staatsanwaltschaft in drei Fällen wegen des Verdachts auf versuchten Mord ermittelt. Sie wirft dem bei seiner Festnahme 24-Jährigen vor, drei Patienten im Alter von damals 54, 90 und 91 Jahren aus reiner Geltungssucht mit Medikamenten in Lebensgefahr gebracht zu haben, um dann bei ihrer Rettung zu glänzen. (dpa)

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