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Motorenbauer Deutz zu Unrecht abgestraft?

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Wenn es überall kracht, werden auch gute Quartalszahlen schnell bestraft. So jedenfalls erging es der Aktie von Deutz zu Monatsbeginn. Nachdem der Dax Anfang August schon in den Crashmodus gewechselt hatte, fielen die insgesamt guten Ergebnisse des Motorenbauers in Ungnade.

Wenn es am Markt nicht läuft, wird halt nach Gründen für fallende Kurse gesucht. Eine Investmentbank stufte Deutz sogar pauschal mit anderen kleinen und mittelgrosen Werten ab. Dabei ist Deutz auf dem aktuellen Niveau interessant.

Der Vorstand stockte mit den Halbjahreszahlen die EBIT-Prognose von 80 Millionen auf 90 Millionen Euro auf. Insgesamt will Deutz in diesem Jahr 225.000 Motoren verkaufen und 1,5 Milliarden Euro erlösen. Beim Gewinn je Aktie erwarten wir 0,50 Euro, was einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 8,5 entspricht. Auch ein Kurs-Umsatz-Verhältnis von 0,3 ist ein gutes Zeichen.

Ob die Ziele erreicht werden, hängt natürlich von der Konjunktur ab. Doch wir sehen die Entwicklung vor allem in den Schwellenländern nicht so negativ, wie dies viele westliche Beobachter - häufig aus politischen Gründen - tun. Solange die Weltwirtschaft nicht vollkommen abstürzt, trauen wir der Deutz-Aktie ein Comeback zu. In der aktuellen Börsenphase ist der Titel aber nur etwas für nervenstarke Anleger. Diese steigen bei 4,25 Euro ein.

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