Digitalisierung

NRW-Wirtschaftsminister mahnt mehr Tempo an

Veröffentlicht:

KÖLN. Wenn Deutschland bei der Digitalisierung nicht das Tempo anzieht, wird das Land international den Anschluss verlieren, warnt der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Professor Andreas Pinkwart.

„Wenn junge Asiaten nach Deutschland kommen, haben sie ein museales Erlebnis“, sagte er beim „Gesundheitskongress des Westens“. Aber auch beim eigenen Nachwuchs riskiere man, an Ansehen zu verlieren.

Für das Gesundheitswesen sei die digitale Weiterentwicklung wichtig, um gute Leute gewinnen zu können – und um attraktiv für die Patienten zu bleiben. Sie könnten sonst zu Ärzten in Nachbarländern gehen. Zudem seien sie durch die Möglichkeiten der Telemedizin nicht mehr an den Standort gebunden. „Es gibt Alternativen auch außerhalb Deutschlands“, betonte der FDP-Politiker.

Er forderte von allen Beteiligten den Mut und die Bereitschaft, einfach mal anzufangen. Es sei klar, dass dabei auch Fehler passieren würden. „Die Beschäftigten im Gesundheitswesen erwarten von uns, dass wir uns neuer Methoden bedienen, damit sie sich wieder auf ihre eigentliche Arbeit konzentrieren können.“ (iss)

Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Digitalisierung? „Muss für Ärzte einen Mehrwert bieten!“

© [M] Scherer: Tabea Marten | Spöhrer: privat

„EvidenzUpdate“-Podcast

Digitalisierung? „Muss für Ärzte einen Mehrwert bieten!“

Digitalisierung und Datenschutz pandemiekonform: SVR-Vorsitzender Professor Ferdinand Gerlach (li.) am 24. März in Berlin bei der Vorstellung des Ratsgutachtens und der Bundesdatenschutzbeauftragte Professor Ulrich Kelber (re.) einen Tag später bei der Vorlage seines Tätigkeitsberichts.

© [M] Gerlach: Wolfgang Kumm / dpa | Kelber: Bernd von Jutrczenka / dpa

„ÄrzteTag“-Podcast

„Wir verlangen Digitalisierung mit Gehirnschmalz!“ (Streitgespräch Teil 1)

Thorsten Kaatze, kaufmännischer Direktor am Uniklinikum Essen

© UK Essen

„ÄrzteTag“-Podcast

Ein „Kochrezept“ für die Digitalisierung einer Uniklinik

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Impetigo bei einem fünf Jahre alten Kind.

© FotoHelin / stock.adobe.com

practica 2021

Bei Impetigo contagiosa ist Abstrich meist überflüssig

Gut ausgebildete Medizinische Fachangestellte werden immer häufiger aus den Praxen abgeworben, beklagt Virchowbund-Vorsitzender Dr. Dirk Heinrich. In der Corona-Pandemie habe sich gezeigt, wie systemrelevant MFA sind.

© Virchowbund

MFA häufig abgeworben

Virchowbund-Chef: „Ein Arzt alleine ist noch keine Praxis!“

Will beim 125. Deutschen Ärztetag Vizepräsident der Bundesärztekammer werden: Dr. Günther Matheis, Thoraxchirurg und Kammerchef Rheinland-Pfalz.

© Ines Engelmohr

Exklusiv Dr. Günther Matheis im Interview

„Hedgefonds werden auch im KV-System zu einem Problem“