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apoBank-Geschäftszahlen 2025

Nach dem „starken Jahr“ 2025 will die apoBank wieder sechs Prozent Dividende ausschütten

Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank hat das Geschäftsjahr gut abgeschlossen. Der leicht gestiegene Jahresüberschuss dürfte erneut eine Dividende von sechs Prozent ermöglichen. In den kommenden Jahren will die Standesbank vor allem bei angestellten Heilberuflern wachsen.

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apoBank-Zentrale in Düsseldorf mit Fahnen vor dem Haupteingang

Blauer Himmel über der apoBank-Zentrale in Düsseldorf: Auch bei den Geschäftszahlen 2025 hat die Bank wieder gut abgeschnitten.

© apoBank

Düsseldorf. Mit einem erneut leicht angestiegenen Jahresüberschuss sowie hohen Zuführungen in die Reserven hat die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) erneut „insgesamt ein gutes Jahr“ abgeliefert. Vorstand und Aufsichtsrat der Genossenschaftsbank wollen der Vertreterversammlung daher erneut eine Dividende von sechs Prozent für die Mitgliedsanteile vorschlagen.

Das haben der Vorstandsvorsitzende Matthias Schellenberg und Finanzvorstand Dr. Christian Wiermann bei der Vorstellung der Geschäftszahlen 2025 am Donnerstag (16. April) in einer Online-Pressekonferenz mitgeteilt.

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„Ein dynamisches Kreditneugeschäft, ein kräftig ausgebautes Vermögensgeschäft und ein Rekord-Zins- und Provisionsüberschuss: Das gibt uns Rückenwind für unseren Anspruch, die Nummer 1 für alle Heilberufler zu werden“, sagte Schellenberg.

Deutliches Plus bei Praxisfinanzierungen

Nach den vorgelegten Zahlen stieg der Jahresüberschuss von 96 auf 99,8 Millionen Euro, das operative Ergebnis vor Risikovorsorge legte von 408,2 auf 413,3 Millionen Euro zu. Vor allem das „bärenstarke Darlehensneugeschäft“ – so der Finanzvorstand Wiermann – bei Baufinanzierungen sei mit einem Plus von 40 Prozent stark angestiegen.

Und auch bei neuen Krediten zur Finanzierung von Praxen und Apotheken habe es ein Plus von 20 Prozent gegeben, hieß es bei der Pressekonferenz. Bei 2.400 Praxisneugründungen und -übernahmen habe die apoBank die Finanzierung 2025 übernommen, 2024 seien es noch 2.000 gewesen, erläuterte Wiermann. In der Humanmedizin habe es damit das größte Wachstum gegeben. Der Kreditbestand bei Existenzgründungen insgesamt liege jetzt bei 8,8 Milliarden Euro (Vorjahr: 8,5 Milliarden Euro).

Starkes Wachstum verzeichnete die Bank in ihrem strategischen Wachstumsfeld Vermögensberatung von Privatkunden. Die neu eingeworbenen Mittel seien auf 1,3 Milliarden Euro gestiegen. Damit betreut die Bank 9,4 Milliarden Euro (2024: 7,7 Milliarden) im mandatierten Geschäft.

Insgesamt habe das Depotvolumen 16 Milliarden Euro erreicht. Seit 2022 habe die Bank damit beim Depotvolumen ein Plus von 55 Prozent geschafft, so Matthias Schellenberg. Bis 2028 sei es Ziel, auf ein Volumen von 20 Milliarden Euro zu kommen.

Stärkerer Fokus auf angestellte Heilberufler

Gewachsen sei die Bank auch bei der Anzahl der Kunden und Mitglieder: Den Angaben zufolge hat die Bank netto knapp 8.000 Kunden gewonnen, auch bei Mitgliedern habe es per saldo ein kleines Plus gegeben. Im Rahmen des neu aufgelegten Strategieprogramms Primus 2028 wolle die Bank in jedem Jahr um 10.000 Kunden wachsen, wobei vor allem die angestellten Heilberufler und die Studenten stärker in den Blick rücken sollen.

Für 2026 erwartet die apoBank „ein operatives Ergebnis etwa auf Vorjahresniveau“, wobei aufgrund der unsicheren Weltlage Prognosen immer schwieriger würden, so Wiermann. Die ersten drei Monate 2026 hätten bereits einen „positiven Jahresstart“ gebracht. Ziel sei auch für 2026 eine „verlässliche Dividende“. (ger)

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