Personalie

Neue Direktorin der Klinik für Palliativmedizin der Uni-Medizin Göttingen

Heidrun Golla will die Versorgungsstrukturen sowohl für Tumor- als auch für Nicht-Tumorpatienten weiterentwickeln.

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Univ.-Prof. Dr. Heidrun Golla, Direktorin der Klinik für Palliativmedizin der Universitätsmedizin Göttingen (UMG).

Univ.-Prof. Dr. Heidrun Golla, Direktorin der Klinik für Palliativmedizin der Universitätsmedizin Göttingen (UMG).

© MedizinFotoKöln

Göttingen. Professorin Heidrun Golla ist seit dem 1. Januar 2025 Direktorin der Klinik für Palliativmedizin der Universitätsmedizin Göttingen (UMG). Die Universitätsprofessorin folgt damit auf Friedemann Nauck, der Ende September 2023 nach 17 Dienstjahren an der UMG in den Ruhestand gegangen war. In der Übergangsphase hatte Dr. Gesine Benze die Klinik kommissarisch geleitet.

Heidrun Golla ist bereits seit 19 Jahren im Bereich der Palliativmedizin in Lehre, Forschung und Krankenversorgung tätig. Sie studierte Humanmedizin an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, 2000 promovierte sie dort in der Neurophysiologie mit Auszeichnung („summa cum laude“). Anschließend war sie an der Neurologischen Uniklinik Tübingen tätig, wo sie eine Spezialambulanz für Patienten mit Störungen des Gleichgewichtssinns und der Augenbewegungssteuerung etablierte. 2006 wechselte Golla an den Lehrstuhl für Palliativmedizin der Uniklinik Köln. 2021 wurde sie dort zur außerplanmäßigen Professorin ernannt.

In ihrer neuen Position an der Universitätsmedizin Göttingen möchte sie die Versorgungsstrukturen sowohl für Tumor- als auch für Nicht-Tumorpatienten weiterentwickeln. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der palliativmedizinischen Versorgung von Menschen mit unheilbaren schweren Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Die Neuropalliativmedizin ist auch ein Schwerpunkt ihrer wissenschaftlichen Arbeit. (pid)

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