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Kindesmissbrauch

Neue Verdachtsfälle an Uniklinik im Saarland – Razzia

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Homburg/ Saarbrücken. Der Missbrauchsskandal an der Homburger Uniklinik weitet sich aus. Nachdem im Sommer bereits die Kinder- und Jugendpsychiatrie in Homburg für Schlagzeilen gesorgt hatte, gibt es jetzt auch an der HNO-Uniklinik in drei Fällen den Verdacht, dass Kinder sexuell missbraucht wurden. Bei einer groß angelegten Durchsuchungsaktion hatten Ermittler deshalb am Mittwoch in Homburg Krankenakten beschlagnahmt.

Nach Informationen des Saarländischen Rundfunks (SR) war in der vergangenen Woche der Fall eines sechsjährigen Mädchens bekannt geworden, bei dem 2012 bei einer Operation in der HNO eine blutende Wunde im Analbereich festgestellt worden war.

Weitere Verdachtsfälle

Nach der Berichterstattung darüber soll es inzwischen zwei weitere Verdachtsfälle mit ähnlichem Verletzungsbild geben. Angesichts der neuen Entwicklung hat der Aufsichtsvorsitzende der Uniklinik, der Chef der Saarbrücker Staatskanzlei Henrik Eitel, die Chefs von Uniklinik und HNO-Klinik für Donnerstagnachmittag zum Bericht einbestellt. Außerdem soll es eine Sondersitzung des Aufsichtsrats der Uniklinik geben. (kin)

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