Telemedizin

Neues Zentrum für Telemedizin an Uniklinik Greifswald

GREIFSWALD (di). Ein neues Kompetenzzentrum am Greifswalder Universitätsklinikum soll telemedizinische Lösungen in der täglichen Versorgung etablieren.

Veröffentlicht:

Ziel ist es zunächst, Hemmschwellen abzubauen. "Mit dem Telemedizincenter wollen wir eine Brücke von der Forschung und Praxiserprobung in die Flächenversorgung schlagen", sagte Gunter Gotal, kaufmännischer Direktor des Universitätsklinikums.

Um dieses Ziel zu erreichen, hat das Hochschulklinikum den Integrierten Funktionsbereich Telemedizin (IFT) am Institut für Community Medicine eingerichtet. Das mit sieben Mitarbeitern besetzte Institut beginnt seine Arbeit mit zwei Projekten:

  • Telemedizinische Überwachung von Herzinsuffizienzpatienten: Eine telemedizinisch betreute Patientengruppe mit Herzschwäche wird mit einer Patientengruppe ohne Telemedizin verglichen. Bei der Analyse werden etwa die Entwicklung von Symptomen und Beeinträchtigungen, der Medikamentenverbrauch, die Lebensqualität, die Zahl der stationären Aufenthalte und die Verweildauer einbezogen.
  • Einsatz speziell geschulter Pflegekräfte für Schmerzpatienten: Hier soll die Entwicklung der Gesundheitssituation und der Lebensqualität untersucht werden, wenn Schmerzpatienten durch qualifizierte Pflegekräfte betreut werden. Die Patienten werden telefonisch befragt und bei Bedarf zu Hause betreut. In der Vergleichsgruppe erfolgt diese engmaschige Betreuung nicht.
Mehr zum Thema

Ballistokardiografie im All

Mit dem smarten T-Shirt auf extraterrestrischer Mission

Das könnte Sie auch interessieren
Digitalisierung? „Muss für Ärzte einen Mehrwert bieten!“

© [M] Scherer: Tabea Marten | Spöhrer: privat

„EvidenzUpdate“-Podcast

Digitalisierung? „Muss für Ärzte einen Mehrwert bieten!“

Digitalisierung und Datenschutz pandemiekonform: SVR-Vorsitzender Professor Ferdinand Gerlach (li.) am 24. März in Berlin bei der Vorstellung des Ratsgutachtens und der Bundesdatenschutzbeauftragte Professor Ulrich Kelber (re.) einen Tag später bei der Vorlage seines Tätigkeitsberichts.

© [M] Gerlach: Wolfgang Kumm / dpa | Kelber: Bernd von Jutrczenka / dpa

„ÄrzteTag“-Podcast

„Wir verlangen Digitalisierung mit Gehirnschmalz!“ (Streitgespräch Teil 1)

Thorsten Kaatze, kaufmännischer Direktor am Uniklinikum Essen

© UK Essen

„ÄrzteTag“-Podcast

Ein „Kochrezept“ für die Digitalisierung einer Uniklinik

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Nach erfolgreicher Sondierungswoche (v.l.n.r): Robert Habeck und Annalena Baerbock, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz und FDP-Chef Christian Lindner am Freitag in Berlin.

© Kay Nietfeld/picture alliance

Erfolgreiche Sondierung

Das plant die Ampelkoalition im Bereich Gesundheit

Impfausweis mit Comirnaty-Eintrag: Welcher ist immunogener – der Corona-Impfstoff von BioNTech oder der von Moderna?

© Olga / stock.adobe.com

Corona-Studien-Splitter

Hohe Viruslasten auch bei Kindern möglich