Novartis Behring organisiert in Marburg um

MARBURG (coo). Der Marburger Impfstoffanbieter Novartis Behring schließt die Produktionsstätte des Grippe-Impfstoffs Begrivac®. Damit einher geht nach Angaben von Unternehmenssprecher Eric Althoff der Verlust von 80 Arbeitsplätzen. Im Fokus steht künftig ein neues Vakzin.

Veröffentlicht:

Als Grund für die Aufgabe der Begrivac®-Produktion nannte Althoff sinkende Preise und eine zurückgehende Nachfrage. Die Produktion werde zum Ende des Jahres aufgegeben. Ob Kündigungen ausgesprochen werden müssen, konnte er noch nicht sagen.

Novartis Behring hält aber weiterhin am Standort Marburg fest und will sich dort auf den neuen Grippe-Impfstoff Optaflu® konzentrieren, der auf der Basis von Zellkulturen entwickelt wurde, betonte Althoff. Dabei handelt es sich um die weltweit erste Produktionsanlage für ein Grippe-Vakzin, das ohne Hühnereier auskommt.

Novartis Behring ist ein Nachfolgeunternehmen der Marburger Behringwerke, das 2006 von Novartis übernommen wurde. Erst vor wenigen Wochen wurde in Marburg der Grundstein für ein neues Werk gelegt, in dem Impfstoffe zum Schutz vor Tollwut und der von Zecken übertragenen Hirnhautentzündung (FSME) produziert werden sollen.

Mehr zum Thema

Bilanzzahlen 2023

apoBank will Dividende auf sechs Prozent erhöhen

Frühsommer-Meningoenzephalitis

Pfizer-Studie: Deutsche unterschätzen FSME-Vorsorge

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Hämatologe gibt Tipps

Krebspatienten impfen: Das gilt es zu beachten

Lesetipps
Eine pulmonale Beteiligung bei Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) kann sich mit Stridor, Husten, Dyspnoe und Auswurf manifestieren. Sie zeigt in der Lungenfunktionsprüfung meist ein obstruktives Muster.

© Sebastian Kaulitzki / stock.adobe.com

Morbus Crohn und Colitis ulcerosa

Wenn der entzündete Darm auf die Lunge geht

Klinisch ist die Herausforderung bei der IgA-Nephropathie ihr variabler Verlauf. In den meisten Fällen macht sie keine großen Probleme. Bei einem Teil der Patienten verläuft sie chronisch aktiv, und einige wenige erleiden katastrophale Verläufe, die anderen, schweren Glomerulonephritiden nicht nachstehen.

© reineg / stock.adobe.com

Glomerulonephitiden

IgA-Nephropathie: Das Ziel ist die Null