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Uniklinik kommt nicht zur Ruhe

Oppositionsfraktionen beantragen Ausschuss-Sondersitzung zu Mainzer Unimedizin

Ein Kandidat sagt ab, eine Kandidatin wird vorgeschlagen, bekommt aber keine Zustimmung im Fachbereichsrat. Die schwierige Suche nach einem wissenschaftlichen Vorstand der Unimedizin Mainz hat Folgen.

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Mainz. Die schleppende Suche nach einem neuen wissenschaftlichen Vorstand für die Universitätsmedizin Mainz wird den Wissenschaftsausschuss des rheinland-pfälzischen Landtages beschäftigen. Die oppositionellen Fraktionen von CDU und Freien Wählern beantragten eine Sondersitzung, wie die Unionsfraktion am Dienstag in Mainz mitteilte. Diese ist für Mittwoch kommender Woche geplant.

Kürzlich hatte der Fachbereichsrat den Vorschlag des Aufsichtsrates, den Posten mit Julia Weinmann-Menke, der bisherigen Leiterin der Abteilung für Nephrologie, Rheumatologie und Transplantationsmedizin der Unimedizin, zu besetzen, abgelehnt. Die Gründe für diese Personalentscheidung waren zunächst nicht bekannt. Aufsichtsratschef und Wissenschaftsminister Clemens Hoch (SPD) sprach von einer vertanen Chance, einen konstruktiven Beitrag zum bisher sehr gelungenen Neustart an der Universitätsmedizin zu leisten.

Der kommissarische wissenschaftliche Vorstand, Hansjörg Schild, bleibt bis auf Weiteres im Amt. Der langjährige Inhaber des Postens, Ulrich Förstermann, war Ende März ausgeschieden, ein ursprünglich vorgesehener Nachfolger aus Jena hatte im November abgesagt.

Der Fachbereichsrat habe dem Minister das Misstrauen ausgesprochen, teilten die CDU-Abgeordneten Matthias Reuber, Marion Schneid und Gerd Schreiner gemeinsam mit. Sie sehen den Neustart der Unimedizin ins Stocken geraten, die bereits seit Monaten laufende Suche gehe in eine neue Runde. (dpa)

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