Praxistipp

Planung ist das A und O der Liquidität

Veröffentlicht:

FRANKFURT/MAIN (ger). Wer Liquiditätsengpässe in der Praxis vermeiden will, braucht eine genaue Planung aller größeren Ausgaben, am besten über mehrere Jahre hinweg. Auf diese Planung hin sollten dann Anlage- und Investitionsentscheidungen getroffen werden, empfiehlt die Deutsche Bank. Dazu gehört, sich für ein gutes Liquiditätsmanagement beraten zu lassen, um für anstehende Ausgaben immer genug Mittel zur Verfügung zu haben.

Bei Krediten sieht es ähnlich aus. Kurzfristiger Finanzierungsbedarf kann über einen geschäftlichen oder einen privaten Dispo-Kredit gedeckt werden. Finanzierungen für Investitionen dagegen sollten über Darlehen gedeckt werden. "Dabei richtet sich die Darlehenslaufzeit nach der steuerlichen Nutzungsdauer", so Caroline Roos, Leiterin Heilberufeberatung der Deutschen Bank. Das heißt, das Darlehen sollte getilgt sein, wenn zum Beispiel ein neues Gerät abgeschrieben ist. Der Grund: Abschreibungen bringen Entlastung bei der Liquidität, die für die Rückzahlung des Darlehens genutzt werden kann. Schon bevor die Investition komplett abgeschrieben ist, sollte der Steuerberater oder Bankberater konsultiert werden, um zu überlegen, ob Anschlussinvestitionen möglich sind. Gerade nach einer hohen Investition lässt sich so ein Liquiditätsengpass durch plötzlich anfallende höhere Steuern vermeiden.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Interview zum Vertragsarztrecht

Regress-Prävention: Wie Ärzte Formfehlern aus dem Weg gehen

Das könnte Sie auch interessieren
Hybrid-DRG Plus: Ambulante Operationen per Mausklick abrechnen

© KVNO

Schnell und sicher

Hybrid-DRG Plus: Ambulante Operationen per Mausklick abrechnen

Anzeige | Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Wissenschaft in Medizin übertragen

© Regeneron

Forschung und Entwicklung

Wissenschaft in Medizin übertragen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Regeneron GmbH, München
Arzneiforschung: Von Innovationen profitieren nicht nur Patienten, sondern immer auch die Gesellschaft als Ganzes.

© HockleyMedia24 / peopleimages.com / stock.adobe.com

Nutzenbewertung

Arznei-Innovationen: Investition mit doppeltem Nutzen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa)
Patientenzentrierter Ansatz und europäische Produktion

© Springer Medizin Verlag

Unternehmen im Fokus

Patientenzentrierter Ansatz und europäische Produktion

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Off-Label-Use möglich

Long-COVID-Therapie: So schätzt Hausarzt Maibaum den G-BA-Beschluss ein

Lesetipps