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Klimaschutz in der Praxis

Umfrage: Praxischefs wollen nachhaltige Praxen führen – zu geringeren Kosten

Eine nicht-repräsentative Online-Befragung unter 352 niedergelassenen Ärzten offenbart: Bereits 79 Prozent der Praxisinhaber haben nach eigenen Angaben konkrete, nachhaltige Maßnahmen umgesetzt.

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Berlin. Viele niedergelassene Ärztinnen und Ärzte blicken offenwsichtlich mit etwas Skepsis auf den Beitrag, den ihre eigene Praxis zum Klimaschutz und zur Nachhaltigkeit beiträgt. Das legt zumindest eine nicht-repräsentative Online-Befragung unter 352 niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie 1.000 Patienten im Auftrag des E-Health-Anbieters Doctolib nahe.

Bereits 79 Prozent der Ärzte haben laut Doctolib konkrete Maßnahmen umgesetzt. Dabei ließen sich drei Bereiche hervorheben: Entsorgung (86 Prozent), Ressourcen (85 Prozent) und Gebäudetechnik (81 Prozent). Wenn es um die Einschätzung der eigenen Praxis in puncto Nachhaltigkeit gehe, gebe lediglich ein Drittel der Befragten an, ressourcenschonend ausgerichtet zu sein. Auf Patientenseite schätze rund ein Viertel die Praxen in Deutschland als nachhaltig ein.

Nahezu alle befragten Ärzte seien bereit, weitere Nachhaltigkeitsmaßnahmen in ihrer Praxis umzusetzen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt seien: Allen voran mehr finanzielle Förderung (70 Prozent), geringere Kosten für nachhaltige Materialien oder grünen Strom (65 Prozent), mehr organisatorische und personelle Hilfe bei der Umsetzung (50 Prozent), Informationen durch Trainings und Schulungen (50 Prozent) sowie klare gesetzliche Vorgaben (32 Prozent). (eb)

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