Gesundheits-Apps

Premiere für Medical App Award

Ein neu ausgelobter Preis ehrt medizinische Apps, die den Versorgungsalltag erleichtern.

Veröffentlicht:

HAMBURG. Das norddeutsche Branchennetzwerk Life Science Nord und die Hamburger Werbeagentur Fuse haben nach eigenen Angaben mit dem Medical App Award erstmals einen Award für die innovativste medizinische App ausgelobt. Bis zum 13. November 2015 können App-Entwickler und -Anbieter ihre Bewerbungen einreichen.

Der Preis richtet sich an Entwickler und Anbieter innovativer medizinischer Apps, die den medizinischen Alltag im Gesundheitswesen erleichtern und fördern.

Rasante Entwicklung

Die Idee, medizinische Apps von einer interdisziplinären Fachjury bewerten zu lassen und die beste Anwendung mit einem Award zu ehren, sei aus dem Life Science Nord Arbeitskreis Medical Apps hervorgegangen. Insbesondere im medizinischen Bereich entwickle sich der digitale Trend rasant weiter.

"Auf dem Markt werden zunehmend Apps gelauncht, dabei hat speziell in dem medizinischen Bereich Qualität einen hohen Stellenwert", verdeutlicht Matthias Steffen, Leiter des Arbeitskreises.

Der Preis fokussiere insbesondere Apps, die den medizinischen Alltag von Kliniken, Healthcare-Institutionen, Ärzten, Patienten, Pflegern oder Angehörigen erleichtern. Apps, die noch nicht komplett realisiert seien, könnten sich für die Auszeichnung Medical App Idea mit einer Präsentation bewerben.

Die Apps werden laut Veranstalter von einer interdisziplinären Fachjury nach Gesichtspunkten, wie beispielsweise der zielgruppengerechten Darstellung von Informationen, Benutzerfreundlichkeit sowie Daten- und Verbraucherschutz bewertet.

Darüber hinaus beobachte die Jury die prämierten Apps über die nächsten drei Jahre, um sich und allen Interessierten einen Überblick zu verschaffen, wie sich die einzelnen Apps im Markt durchsetzen.

Die Preisverleihung findet am 12. Januar in Kiel im Rahmen des Kongresses "Vernetzte Gesundheit" statt. (maw)

Mehr zum Thema

Angst um Markenauftritt

DiGA-Hersteller nach Facebook-Umbenennung unter Zugzwang

Das könnte Sie auch interessieren
Digitalisierung? „Muss für Ärzte einen Mehrwert bieten!“

© [M] Scherer: Tabea Marten | Spöhrer: privat

„EvidenzUpdate“-Podcast

Digitalisierung? „Muss für Ärzte einen Mehrwert bieten!“

Digitalisierung und Datenschutz pandemiekonform: SVR-Vorsitzender Professor Ferdinand Gerlach (li.) am 24. März in Berlin bei der Vorstellung des Ratsgutachtens und der Bundesdatenschutzbeauftragte Professor Ulrich Kelber (re.) einen Tag später bei der Vorlage seines Tätigkeitsberichts.

© [M] Gerlach: Wolfgang Kumm / dpa | Kelber: Bernd von Jutrczenka / dpa

„ÄrzteTag“-Podcast

„Wir verlangen Digitalisierung mit Gehirnschmalz!“ (Streitgespräch Teil 1)

Thorsten Kaatze, kaufmännischer Direktor am Uniklinikum Essen

© UK Essen

„ÄrzteTag“-Podcast

Ein „Kochrezept“ für die Digitalisierung einer Uniklinik

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Tobias Hans, Landesvorsitzender der saarländischen CDU und Saarlands Ministerpräsident, spricht am 12.11.2021 im E-Werk bei der Landesvertreterversammlung der saarländischen CDU.

© Uwe Anspach / dpa

Corona-Impfung

BioNTech-Deckelung: Saar-MP Hans attackiert Spahn

Impfzentrum der Marke Eigenbau in Peine.

© Dr. Lars Peters

COVID-19-Impfung im früheren Getränkemarkt

Hausarzt richtet Corona-Impfzentrum ein – auf eigene Kosten

IT-Sicherheit in der Praxis: Als „die Atemschutzmaske des Computers“ titulierte der Heidelberger Cyberschutz-Auditor Mark Peters die Firewall.

© Michaela Schneider

Cyberschutz für Arztpraxen

Vom Passwort als Desinfektionsmittel