FALK-KVen

Ruf nach mehr Facharzt-Ausbildung in der Praxis

Veröffentlicht:

BERLIN. Änderungen in der Ausbildung von Fachärzten fordern die sogenannten FALK-KVen von der neuen Bundesregierung. "Die Politik muss verpflichtend vorschreiben, dass ein Teilabschnitt der Weiterbildung auch in Praxen niedergelassener Ärzte erfolgt", heißt es in einer Mitteilung.

Das sei notwendig, weil sich einige Weiterbildungsinhalte nur noch in ambulanten Einrichtungen erwerben ließen. Ein positiver Nebeneffekt sei, dass angehende Fachärzte so einen Einblick in die Arbeit der niedergelassenen Ärzte bekämen und dem drohenden Fachärztemangel entgegen gewirkt werden könnte.

Die vier FALK-KVen begrüßen, dass die Große Koalition eine Neuordnung des Vertragswettbewerbs anstrebt. Wichtig sei, dass für alle Beteiligten die gleichen Voraussetzungen herrschten. Außerdem solle es KVen erlaubt sein, mit einzelnen Kassen Verträge abzuschließen. Bislang bestimme immer der Langsamste das Tempo.

FALK ist die Abkürzung für "Freie Allianz der Länder-KVen". Ihr gehören die KV Baden-Württemberg, die KV Hessen, die KV Bayerns sowie die KV Mecklenburg-Vorpommern an. (chb)

Mehr zum Thema

Klimawandel in Curricula

Ärztetag fasst zahlreiche Beschlüsse zur Weiterbildung

Schlagworte
Kommentare
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Ein Kinderarzt untersucht ein Kind mittels Ultraschall. Die Pädiater warnen vor Leistungskürzungen, sollte die mit dem TSVG eingeführte Zusatzvergütung für mehr Termine wieder gestrichen werden.

© Christin Klose/dpa-tmn/picture alliance

Sanierung der Kassenfinanzen

Ärzte warnen vor Rücknahme der Neupatienten-Regelung im TSVG