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SAP könnte positiv überraschen

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Bei den Ergebnissen hat SAP in den vergangenen vier Quartalen die Erwartungen der Analysten im Schnitt um rund sechs Prozent übertroffen. Dieses Muster sollte sich unserer Einschätzung nach auch am Dienstag (29. Januar) wiederholen, wenn die Softwareschmiede ihren Jahresabschluss 2018 vorlegt.

Derzeit zeigen sich Marktteilnehmer wegen der teils als teuer bewerteten Zukäufe Callidus und Qualtrics besorgt über die Gewinnmargen. Konzernchef Bill McDermott wird aber wohl alles daran gesetzt haben, die gesteckten Ziele für 2018 zu erreichen.

So soll der Umsatz währungsbereinigt auf bis 25,5 Milliarden Euro klettern, beim Betriebsergebnis sind bis zu 7,53 Milliarden Euro angepeilt. Daraus errechnet sich eine operative Marge von 29,5 Prozent; Analysten trauen dem Dax-Unternehmen derzeit aber nur etwa 28,7 Prozent zu.

Auch wenn der globale Konjunkturmotor jüngst ins Stocken geriet, rechnen wir damit, dass SAP seine starke Stellung im Markt geholfen hat, die Analysten-Schätzungen zu übertreffen.

Die Aktie (DE0007164600) hat sich seit Jahresbeginn um sieben Prozent erholt und ist mit KGV 19 nicht teuer. Zudem winkt eine Dividendenrendite von 1,5 Prozent. SAP ist wieder ein Kauf mit Stopp bei 82,00 Euro.

Platow online: www.platow.de/AZ

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