Sanofi: Gerüchte über Stellenabbau in Frankreich

PARIS (cw). Mehreren unbestätigten Berichten zufolge, plant der französische Pharmakonzern Sanofi einen Stellenabbau in Frankreich.

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Laut einem Vorbericht der Tageszeitung "Le Figaro" soll die Belegschaft im Heimatmarkt um 1000 bis 2000 Posten verkleinert werden.

Betroffen davon seien vor allem Stellen in der Forschung, in der Produktion der Impfstoff-Tochter Sanofi Pasteur sowie im Pariser Hauptquartier.

Angeblich sollen dazu heute Gespräche zwischen Arbeitnehmervertretern und Geschäftsleitung stattfinden. Sanofi lehnt einen Kommentar zu dem Bericht bisher ab.

Erst im März hatte Sanofi den Rotstift in Großbritannien angesetzt und 450 Jobs in seinem Werk Newcastle gestrichen. Nach Angaben von "Le Figaro" fielen bei dem Konzern zwischen 2000 und 2011 allein an den französischen Standorten rund 4000 Stellen weg.

Ausstieg bei Yves Rocher

Arbeitnehmervertreter rechnen zudem damit, dass die Integration der im April vorigen Jahres übernommenen US-Firma Genzyme weitere Stellen kosten wird.

Unterdessen teilte Sanofi mit, sich bis Ende des 3. Quartals 2012 von seinen noch verbliebenen 19,3 Prozent an Yves Rocher zu trennen.

Die Anteile würden an die Rocher-Familie zurückgegeben, die dann mehr als 95 Prozent des Aktienkapitals halten werde. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt.

Sanofi ist 1973 bei dem Kosmetikkonzern eingestiegen und hatte vor einigen Jahren erste Anteilspakete wieder abgestoßen.

Die Entscheidung, die Beteiligung endgültig zu beenden, sei eine Konsequenz der Konzentration auf strategisch wichtigere Aktivitäten, heißt es.

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