Schnellere Vernetzung im Gesundheitswesen als Ziel

BARRINGTON / WALLDORF (maw/ ger). Die Gesundheitssparte des US-Technologiekonzerns General Electric, GE Healthcare, kooperiert, wie kurz berichtet, künftig mit dem Walldorfer E-Health-Spezialisten InterComponentWare (ICW). Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem Daten-Integrationssysteme.

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Die strategische Vereinbarung der beiden Unternehmen dient nach eigenen Angaben der gemeinsamen Integration und Weiterentwicklung ihrer "Health Information Exchange Services" (HIE Services) für das Gesundheitswesen.

"Die Vernetzung ist heute eine der größten Herausforderungen im Gesundheitswesen. Sie steht im direkten Zusammenhang mit der Qualität und den Kosten der Patientenversorgung", wird Vishal Wanchoo, President und Chief Executive Officer GE Healthcare IT, in einer Mitteilung des Unternehmens zitiert. Laut Wanchoo will sein Unternehmen in der Zusammenarbeit mit ICW vor allem die Vernetzung seiner Centricity E-Health-Lösung beschleunigen und dessen Einsatzmöglichkeiten weltweit ausbauen. Das Centricity-Portfolio umfasst unter anderem elektronische Krankenakten, Klinische und Radiologische Informationssysteme (KIS/RIS) sowie Bildarchivierungssysteme (PACS).

Nach Angaben von ICW übernimmt GE innerhalb der Allianz in Zukunft den Vertrieb der wichtigen Produkte des Unternehmens, zunächst vor allem im Klinikbereich. "Wir können weltweit in Märkten agieren, ohne vor Ort zusätzliche eigene Niederlassungen aufbauen zu müssen", kommentiert Peter Reuschel, Vorstandsvorsitzender von ICW, die Vereinbarung.

Die GE Centricity HIE Services ermöglichen nach Unternehmensangaben die Verknüpfung, das Speichern und den Austausch klinischer Daten von Krankenhäusern, Arztpraxen, Apotheken, Laboren und anderen Leistungserbringern, um den Informationsfluss untereinander und mit den Patienten zu verbessern. Die von GE Healthcare geplanten Telematik-Anwendungen sollen auch mit der persönlichen Gesundheitsakte Lifesensor kompatibel sein.

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