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Starbucks profitiert von Schrumpfkur

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Jahrelang hatte Starbucks die weltweite Expansion vorangetrieben. Die zunächst erfolgreiche Entwicklung erhielt allerdings durch die Wirtschaftskrise einen herben Dämpfer, denn hochpreisige Kaffee-Spezialitäten waren nicht mehr so gefragt. Als Konsequenz genehmigten sich die Amerikaner eine massive Schrumpfkur: Kosteneinsparungen und die Schließung von rund 900 Filialen wurden umgesetzt. Im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres (per 27.09.2009) waren die Maßnahmen dem Nettogewinn (+276 % auf 242 Millionen US-Dollar) sehr zuträglich.

Nichtsdestotrotz sollen die Kostenstrukturen weiter verbessert werden. Allerdings rollt auch langsam wieder die Expansionsphase an: 2010 sollen 100 neue Filialen im Heimatmarkt und 200 im Rest der Welt eröffnet werden. Dem europäischen Markt dürfte dabei eine besondere Bedeutung zukommen, zumal der Konzern vor wenigen Tagen ankündigte, neben den klassischen Filialen in Europa auch den Vertrieb mit trinkfertigen Kaffeeprodukten zu starten. Die Wachstumsstory kommt also auf kleinerer Flamme wieder in Fahrt. Daher ist auch eine Fortsetzung des seit März 2009 andauernden Aufwärtstrends durchaus realistisch.

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