"Telemedizin braucht mehr Unterstützung"

HANNOVER (gvg). Zur Eröffnung der E-Health-Tage der Computermesse CeBIT haben Vertreter aus Politik und Wirtschaft für mehr Unterstützung bei der elektronischen Vernetzung im Gesundheitswesen geworben.

Veröffentlicht:

"Wenn sich elektronisch überwachte Herzpatienten zu Hause sicherer fühlen oder durch bessere Kommunikation zwischen Ärzten Klinikeinweisungen vermieden werden können, dann ist das doch zunächst einmal positiv", sagte Professor Klaus Heinrich, Präsidiumsmitglied beim Industrieverband BITKOM. Probleme bei der Sicherheit oder Praktikabilität seien lösbar.

Auf der CeBIT wurde der Medizin in diesem Jahr erstmals eine eigene Halle eingeräumt. Das unterstreicht die wachsende Bedeutung des Themas Gesundheits-IT für eine breitere Öffentlichkeit.

Zu den Höhepunkten gehörte ein Blutzuckermessgerät des Unternehmens Bodytel, das Blutzuckermesswerte drahtlos in eine Internetakte funkt. Ebenfalls eindrucksvoll war die von IBM entwickelte 3D-Simulation eines menschlichen Körpers, die einen organbezogenen Zugriff auf elektronische Patientenakten erlaubt.

Nichts Neues gab es in Sachen elektronischer Gesundheitskarte: Im zweiten Quartal soll zumindest in einer Region die Ausgabe der neuen Lesegeräte starten, sagte Gesundheits-Staatssekretär Klaus-Theo Schröder. Voraussichtlich wird das Nordrhein-Westfalen sein. Nach seinen Angaben sind an den Tests bisher 190 Ärzte, 115 Apotheker, 11 Kliniken und 50 000 Versicherte beteiligt.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Hybrid-DRG Plus: Ambulante Operationen per Mausklick abrechnen

© KVNO

Schnell und sicher

Hybrid-DRG Plus: Ambulante Operationen per Mausklick abrechnen

Anzeige | Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein
Der Gesundheitsdialog

© Janssen-Cilag GmbH

J&J Open House

Der Gesundheitsdialog

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
Impulse für den medizinischen Fortschritt: Welches Mindset braucht Deutschland?

© Springer Medizin

Johnson & Johnson Open House-Veranstaltung am 26. Juni 2025 beim Hauptstadtkongress

Impulse für den medizinischen Fortschritt: Welches Mindset braucht Deutschland?

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
J&J Open House beim Hauptstadtkongress

© [M] Springer Medizin Verlag

Video zur Veranstaltung

J&J Open House beim Hauptstadtkongress

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Dr. Tino Großmann, Senior Vice President Connectivity bei der CompuGroup Medical

© CGM

„ÄrzteTag extra“-Podcast

„Die eAU wird der entscheidende Meilenstein sein“

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: CompuGroup Medical
Videosprechstunden bieten Ärzten und Patienten mehr Flexibilität.

© KRY

Videosprechstunde

Mit Telemedizin zu neuen Patienten

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: DMS Digital Medical Supply Germany GmbH
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Ein Stempel mit der Aufschrift "Regress"

© Gina Sanders / stock.adobe.com |

Interview zum Vertragsarztrecht

Regress-Prävention: Wie Ärzte Formfehlern aus dem Weg gehen