Kongress

Telemedizin im Fokus

Wie kann eine Fernbetreuung über Datennetze die Regelversorgung ergänzen? Beim 3. Fachkongress Telemedizin wird über diese und ähnliche Fragen diskutiert.

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BERLIN (ger). Unter dem Leitthema "Telemedizin - neue Perspektiven für Deutschland" treffen sich am 25. und 26. Oktober rund 250 Experten auf dem 3. Nationalen Fachkongress Telemedizin.

Sie diskutieren den aktuellen Stand und weitere Entwicklungen der Telemedizin in Deutschland, Schweden, Frankreich und den USA. Die "Ärzte Zeitung" ist Medienpartner des Kongresses.

Am ersten Kongresstag geht es zunächst um eine vergleichende Darstellung der E-Health-Strategien in Deutschland, USA, Frankreich und Schweden. Thomas Ilka, Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium beginnt mit der Vorstellung der Pläne der Bundesregierung.

Zum Stand bei der elektronischen Gesundheitskarte - Kommunikation und Akzeptanz - wird Professor Arno Elmer von der Betriebsgesellschaft gematik referieren.

Die Unterstützung der Therapie-Adhärenz von Patienten über die Nutzung von Smartphone-Anwendungen stellt Dr. Stefan Becker vom Marienhospital Herne anhand des Projekts iNephro vor.

Es wird von praktischen Erfahrungen berichtet

Am zweiten Tag steht die Telemedizin als Teil einer leitliniengerechten Patientenversorgung auf dem Programm. Vorstände mehrerer wissenschaftlicher medizinischer Fachgesellschaften diskutieren das Thema.

Auch die Auswirkungen des GKV-Versorgungsstrukturgesetzes auf die Umsetzung von Telemedizin im Versorgungsalltag sowie erste praktische Erfahrungen der Telekonsultation zwischen Haus- und Fachärzten werden thematisiert.

Am 25. Oktober wird außerdem der Karl Storz Telemedizinpreis 2012 verliehen. Im vergangenen Jahr hatte das Telemedizin-Projekt für Herzinsuffizienz-Patienten "Partnership for the Heart" den Preis gewonnen.

www.telemedizinkongress.de

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