Direkt zum Inhaltsbereich

Thüringen setzt bei Schlaganfall auf Telemedizin

ERFURT/ALTENBURG (rbü). Per Telemedizin sollen Schlaganfallpatienten in Thüringen besser versorgt werden. Drei Kliniken haben dazu das telemedizinische Netzwerk "SATELIT" gegründet.

Veröffentlicht:
Patient in der Stroke Unit: In Thüringen schließen sich die drei Einrichtung per Telemedizin zusammen.

Patient in der Stroke Unit: In Thüringen schließen sich die drei Einrichtung per Telemedizin zusammen.

© michalke / imago

Das Klinikum Altenburger Land, die Universitätsklinik Jena und das Helios Klinikum in Erfurt wollen mit dem Tele-Netzwerk ihre Kompetenzen bündeln und anderen Krankenhäusern zur Verfügung stellen.

Alle drei Einrichtungen sind bereits mit "Comprehensive Stroke Units", speziellen Intensivstationen, ausgestattet. Durch das Netzwerk können die Schlaganfall-Experten künftig per Videokonferenz bei der Akutversorgung von Patienten beraten.

Die Idee dazu stammt von den drei Chefärzten der Neurologischen Abteilungen. Das Land fördert die Anschaffung von Geräten und Software mit insgesamt 255.000 Euro.

"Bei einem Schlaganfall zählt jede Minute. Ein telemedizinisches Netzwerk bündelt wertvolles Expertenwissen und kann es im Ernstfall ohne Zeitverlust dort zur Verfügung stellen, wo es gebraucht wird", sagte Gesundheitsstaatssekretär Hartmut Schubert (SPD).

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Erfahrungen eines Hausarztes

40 Prozent Home-Office für Ärzte: Wie das funktionieren kann

Das könnte Sie auch interessieren
Was die MS-Behandlung auszeichnet

© Suphansa Subruayying | iStock

Lebensqualität

Was die MS-Behandlung auszeichnet

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

© AscentXmedia | iStock

Lebensqualität

Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: WAYPOINT-Studie: schnelle und signifikante Reduktion des SNOT-22-Scores über 52 Wochen

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [6]

Schwere, unkontrollierte CRSwNP

Wirkansatz an epithelialen Alarminen

Sonderbericht | Beauftragt und finanziert durch: AstraZeneca GmbH, Hamburg
Abb. 1: Signalkaskade der kardiovaskulären Inflammation

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [9]

Sekundärprophylaxe nach Herzinfarkt

Therapie der kardiovaskulären Inflammation senkt das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: APONTIS PHARMA Deutschland GmbH & Co. KG

T2D-Therapie jetzt auch mit Semaglutid 2 mg

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novo Nordisk Pharma Gmbh, Mainz
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Kürzer ist oft besser

Wann ein Antibiotikum früher abgesetzt werden kann

Wohlbefinden stärken

Wie sich psychische Erkrankungen im Praxisteam vorbeugen lassen

Virushepatitis im Urlaub

Hepatitis auf Reisen: Wie schützen und wen?

Lesetipps
Frau mit Restless-Legs-Syndrom liegt im Bett und wackelt mit den Beinen.

© Andrey Popov / stock.adobe.com

Achtung vor RLS-Mimics

Restless-Legs-Syndrom: Mit 5 Kriterien zur Diagnose

Einzelne Bilder von Lebensmitteln die reich an Histamin sind.

© PhotoSG / stock.adobe.com

Mythos mit Nebenwirkungen

Verdacht auf Histaminintoleranz: Wie Sie jetzt vorgehen