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IMPP-Leiterin

Tod im Krankenhaus häufig vermeidbar

Ärzte müssen besser geschult werden in der Kommunikation mit sterbenskranken Patienten, fordert IMPP-Leiterin Jünger.

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Karlsruhe. Die meisten Bundesbürger wollen Umfragen zufolge zu Hause sterben – und nicht im Krankenhaus oder Pflegeheim. Doch bei sehr vielen wird der Wunsch nicht wahr, beklagt Professor Jana Jünger, Leiterin des für Staatsprüfungen von Ärzten zuständigen Instituts für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen (IMPP).

Nach ihrer Auffassung könnte es oftmals vermieden werden, dass Patienten in der Klinik sterben. Jünger: „Wenn hier besser kommuniziert würde, dann könnten wir diese Situation innerhalb von fünf Jahren deutlich verbessern.“

Weil vieles unbesprochen bleibe zwischen Arzt und Patient oder den Angehörigen, komme es zu unnötigen Eingriffen, Operationen und kostspieliger Leidenszeit auf der Intensivstation während der letzten Lebenszeit.

Ärzte besser schulen

Jünger plädiert dafür, Ärzte zu schulen und mit ihnen zu üben, wie man mit Patienten am besten ihre Wünsche und Vorstellungen angesichts des herannahenden Todes besprechen kann.

„Das muss implementiert werden in der Ausbildung und Weiterbildung. Diese Themen müssen wir in die Staatsprüfungen für Arzte bringen“, fordert Jünger. (dpa/ths)

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