Schleswig-Holstein

Umbau als Reaktion auf Keimbefall

Veröffentlicht:

KIEL. Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) hat mit der Erweiterung der Intensivstation an der Klinik für Innere Medizin I und III in Kiel begonnen. Ziel ist es unter anderem, bis April die baulichen Voraussetzungen für eine bestmögliche Hygiene zu schaffen.

Die Erweiterung um zwölf Intensiv-Einzelbetten und erforderliche Nebenräume war als Konsequenz der Übertragung des Acinetobacter baumannii vor rund einem Jahr auf der Kieler Intensivstation beschlossen worden. Die Erweiterung ist eine Übergangslösung, bis in fünf Jahren das geplante Zentralklinikum fertiggestellt ist.

Mit der Erweiterung sollen ab April ausreichend Intensivkapazitäten zur Verfügung stehen, um auch in Notfallsituationen Patienten mit Infektionsrisiko zu isolieren. Für die Interimslösung wurden 23 Module angeliefert und aufgebaut. Dekan Professor Ulrich Stephani sieht damit einen "Notstand vorübergehend gemildert".

Die Kosten in Höhe von rund 7,9 Millionen Euro trägt das Land Schleswig-Holstein. (di)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

GKV-Finanzkommission

Spekulationen um Abschaffung des Pflegebudgets sorgen für Unruhe

* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Dr. med. Gerhard M. Sontheimer (ANregiomed, Region Ansbach) und Holger Baumann (Kliniken der Stadt Köln, v.l.) haben in der Praxis gute Erfahrungen mit Systempartnerschaften gemacht.

© Philips

Mehr Spielraum für moderne Prozesse in der Klinik

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Philips GmbH Market DACH, Hamburg
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Eine Ärztin zieht eine Impfung auf, eine ältere Frau sieht sich die Spritze an.

© Angelov / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell)

Vergleich der Kreise

Wo sich besonders wenige Senioren gegen Pneumokokken impfen lassen