Videokonferenzen: Cisco übernimmt Tandberg

Veröffentlicht:

SAN JOSE (dpa/ger). Der Netzwerkausrüster Cisco hat die Übernahme des norwegischen Videokonferenzen-Spezialisten Tandberg mit einem erhöhten Angebot noch geschafft. Cisco sicherte sich gut 90 Prozent der Tandberg-Aktien, wie das US-Unternehmen mitteilte. Der Netzwerk-Gigant hatte das Angebot Mitte November um knapp elf Prozent aufstocken müssen, da Großaktionäre es nicht annehmen wollten. Mit der neuen Offerte wird Tandberg mit knapp 19 Milliarden norwegischen Kronen (rund 2,3 Milliarden Euro) bewertet.

Cisco hat selbst ein Videokonferenzsystem entwickelt, das auch teilweise für die Versorgung von Patienten in ländlichen Gebieten eingesetzt wird (wir berichteten). Das Geschäft mit Videokonferenzen gilt insgesamt als Wachstumsmarkt, weil zum Beispiel Unternehmen damit Reisekosten einsparen können. Die modernen High-End-Systeme erlauben eine Übertragungsqualität und Bildgrößen, die Videokonferenzen von der Qualität her nahe heranrücken lassen an Besprechungen, bei denen alle Teilnehmer vor Ort sind.

Das Kerngeschäft von Cisco ist es, vor allem Router und Schaltstellen (Switches) zu entwickeln und zu verkaufen, die heute praktisch jedes größere Unternehmen einsetzt.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Digitale Gesundheitsanwendungen

Regulierungen machen es den DiGA schwer

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Wissenschaft in Medizin übertragen

© Regeneron

Forschung und Entwicklung

Wissenschaft in Medizin übertragen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Regeneron GmbH, München
Arzneiforschung: Von Innovationen profitieren nicht nur Patienten, sondern immer auch die Gesellschaft als Ganzes.

© HockleyMedia24 / peopleimages.com / stock.adobe.com

Nutzenbewertung

Arznei-Innovationen: Investition mit doppeltem Nutzen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa)
Patientenzentrierter Ansatz und europäische Produktion

© Springer Medizin Verlag

Unternehmen im Fokus

Patientenzentrierter Ansatz und europäische Produktion

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Systematisches Review

Kortikosteroide bei schwerer Pneumonie wahrscheinlich nützlich

Lesetipps
DEGAM, DDG oder DGIM: Je nach Fachgesellschaft finden sich teils leicht voneinander abweichende Empfehlungen.

© mit KI generiert / kirania / stock.adobe.com

Keine einheitlichen Zielkorridore

Typ-2-Diabetes: So stark divergieren die aktuellen Empfehlungen

Eine Frau fässt sich mit den Händen an die Brust

© Art_Photo / stock.adobe.com

Unterschiede der Geschlechter

Herzinfarkte und Ischämie bei Frauen: Was ist wirklich anders?