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Umfrage

Viele Patienten offen für digitale Gesundheitsdienste

Vor allem jüngere Menschen stehen einer Umfrage zufolge digitalen Gesundheitsanwendungen wie Apps grundsätzlich positiv gegenüber. Bei der Nutzung zeigen sich die Befragung eher skeptisch.

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 Gesundheits-Apps auf Kosten der Krankenkasse – das fanden in einer aktuellen Umfrage die meisten Teilnehmer „gut“ bis „sehr gut“.

Gesundheits-Apps auf Kosten der Krankenkasse – das fanden in einer aktuellen Umfrage die meisten Teilnehmer „gut“ bis „sehr gut“.

© Andrey Popov / stock.adobe.com

Frankfurt/Main. Viele Menschen in Deutschland stehen digitalen Gesundheitsdiensten offen gegenüber. Vor allem junge Leute begrüßen Angebote wie elektronische Rezepte und Krankschreibungen, zeigt eine Umfrage der Beratungsgesellschaft PwC. Ältere Bürger können sich mit digitalen Diensten, die die Bundesregierung ausbauen will, indes oft weniger anfreunden.

Konkret finden in der repräsentativen Umfrage, an der 1000 Menschen teilnahmen, drei Viertel digitalisierte Verwaltungsprozesse grundsätzlich „sehr gut“ oder „gut“ und ebenso Gesundheits-Apps auf Kosten der Krankenkasse. 60 Prozent begrüßen die Stärkung von Telemedizin und das Schaffen einer zentralen Gesundheitsdatenbank.

Gefragt, ob sie Dienste im Alltag nutzen würden, ist die Zustimmung aber nicht mehr so eindeutig. Eine uneingeschränkte Mehrheit gibt es noch für elektronisch übermittelte Krankschreibungen – 56 Prozent befürworten diese klar, 31 Prozent würden „vielleicht“ umsteigen.

Groß sind die Bedenken beim Datenschutz. 93 Prozent der Befragten finden, persönliche Daten sollten nicht ohne Zustimmung weitergegeben werden. (dpa)

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