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PKV

Vier neue Bausteine gegen Krebs

Mit einer neuen Zusatzversicherung will der Versicherer Advigon den Zugang zu besserer Krebs-Prävention und -Therapie vermarkten.

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KÖLN. Advigon - die ehemalige CSS Versicherung in Liechtenstein - ist eine Tochter der Hanse Merkur-Gruppe aus Hamburg. Das Unternehmen ist auf Krankenzusatz- und Berufsunfähigkeitsversicherungen spezialisiert. Mit der neuen Police "Advigon.Krebs-Schutz" reagiert der Versicherer nach eigenen Angaben auf die Tatsache, dass eine Mehrheit der Bundesbürger Angst vor Krebs hat. Die vier Tarifmodule:

Der Tarif für die ambulante Versorgung ermöglicht GKV-Versicherten nach der ersten Krebsdiagnose eine Behandlung als Privatpatient. Der Versicherer übernimmt die Kostendifferenz zwischen EBM- und GOÄ-Abrechnung sowie 50 Prozent der Aufwendungen nach GOÄ für Leistungen, die von Kassen nicht erstattet werden. Voraussetzung ist, die Versicherten haben bei ihrer Kasse Kostenerstattung vereinbart. Für die Police zahlen 30-Jährige 14,90 Euro monatlich, 50-Jährige 50,39 Euro.

Über den stationären Tarif können Kunden freie Klinikwahl und Wahlleistungen in Anspruch nehmen (Kosten: 4,90 Euro und 8,90 Euro im Monat).

Ein Vorsorge-Tarif trägt die Kosten für Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen, die nicht zum GKV-Leistungsumfang gehören, zum Beispiel die Hautkrebsuntersuchung ab 14 Jahren oder die Darmkrebs-Früherkennung ab 20 (9,90 Euro und 19,90 Euro).

Hinzu kommt das Angebot eines Diagnosegeldes bei schweren Diagnosen, wie Tumoren ab der Tumorgröße T2, Leukämie mit Anämie oder Morbus Hodgkin und Non-Morbus Hodgkin-Lymphome ab Klasse 2. In solchen Fällen zahlt Advigon einmalig bis zu 10 000 Euro. Sie kostet 3,93 Euro / 7,64 Euro im Monat.

Nach Abschluss der Police zahlt der Versicherer erst nach einer Wartezeit von drei Monaten. Beim Diagnosegeld beträgt die Wartezeit sechs Monate. (iss)

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