Direkt zum Inhaltsbereich

Was Deutsche und Chinesen miteinander verbindet

Die Kulturen sind grundverschieden, und doch gibt es viel voneinander zu lernen. Der Hauptstadtkongress zeigt, wie der wissenschaftlich-medizinische Austausch zwischen Deutschland und China funktioniert.

Veröffentlicht:
Bereits seit 1984 besteht eine enge medizinische Kooperation auf vielen Ebenen zwischen China und Deutschland.

Bereits seit 1984 besteht eine enge medizinische Kooperation auf vielen Ebenen zwischen China und Deutschland.

© Burgi / dpa

BERLIN (eb). Die Beziehungen zwischen Deutschland und China in der Medizin haben eine lange Tradition - bereits seit mehr als 100 Jahren gibt es einen Austausch zwischen den Kulturen.

Die Deutsch-Chinesische Gesellschaft für Medizin, die 1984 auf Initiative der Bundesärztekammer gegründet wurde, und ihre Partnergesellschaft, die Chinesisch-Deutsche Gesellschaft für Medizin mit Sitz in Wuhan haben diese Bindung mit einer engen Kooperation unterstützt.

Auf dem vierten China-Symposium beim Hauptstadtkongress 2011 werden im Rahmen einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung die Kooperationsmöglichkeiten zwischen Deutschland und China im Bereich der medizinischen Wissenschaft von verschiedenen Experten erörtert.

Ole von Beust, ehemaliger Erster Bürgermeister von Hamburg, diskutiert die politische Bedeutung der deutsch-chinesischen Partnerschaft. Professor Max Huber, Vizepräsident des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), beschreibt, wie der medizinisch-wissenschaftliche Austausch zwischen den Ländern durch den DAAD gefördert wird.

Auf Ergebnisse und Erwartungen geht Professor Chen Anmin, Präsident der chinesisch-deutschen Gesellschaft für Medizin, ein. Als Beispiel für ein deutsch-chinesisches Kooperationsprojekt stellt Professor Gerd Nöldge von der Uniklinik Heidelberg den Aufbau eines multidisziplinären Brustzentrums in Quindao vor.

In Deutschland und in China spielen sowohl das Bildungssystem als auch die medizinische Ausbildung eine immer größere Rolle für das Gesundheitswesen. Das Symposium bietet die Möglichkeit, sich ein Bild von der aktuellen Entwicklung der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit zu machen.

Veranstaltung: Deutsch-Chinesische Kooperationen im Gesundheitswesen: Wissenschaftlich-medizinischer Austausch Hauptstadtforum Gesundheitspolitik, Mittwoch, 11. Mai, 16:00 bis 18:00 Uhr, Saal 9

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Arzt entwickelt MFA-Börse

So finden Praxisinhaber die MFA, die zu ihnen passt

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Kürzer ist oft besser

Wann ein Antibiotikum früher abgesetzt werden kann

Wohlbefinden stärken

Wie sich psychische Erkrankungen im Praxisteam vorbeugen lassen

Virushepatitis im Urlaub

Hepatitis auf Reisen: Wie schützen und wen?

Lesetipps
Frau mit Restless-Legs-Syndrom liegt im Bett und wackelt mit den Beinen.

© Andrey Popov / stock.adobe.com

Achtung vor RLS-Mimics

Restless-Legs-Syndrom: Mit 5 Kriterien zur Diagnose

Einzelne Bilder von Lebensmitteln die reich an Histamin sind.

© PhotoSG / stock.adobe.com

Mythos mit Nebenwirkungen

Verdacht auf Histaminintoleranz: Wie Sie jetzt vorgehen