Direkt zum Inhaltsbereich

Wenn Teamarbeit krank macht

BERLIN (eb). Werden Mitarbeiter in ihren jeweiligen Teams aus Altersgründen diskriminiert, kann das negative Auswirkungen auf ihre Gesundheit haben. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Telefonbefragung der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) unter 2000 Beschäftigten.

Veröffentlicht:

Demnach arbeiten über 70 Prozent der Deutschen regelmäßig im Team. Nahezu 60 Prozent von ihnen mit Kollegen unterschiedlichen Alters. Dabei zeigte sich, dass in Betrieben in denen Mitarbeiter weniger häufig von Ungleichbehandlungen und Diskriminierungen aufgrund des Alters berichten auch der Gesundheitszustand der Beschäftigten besser war. Außerdem haben die kleinen Unternehmen die Nase vorn, bei ihnen gibt es weniger Altersdiskriminierung.

Ebenfalls interessant: Die meisten Vorurteile gegenüber Älteren zeigen sich in der Gruppe der jüngeren Mitarbeiter (unter 20 bis 40 Jahre alt). Mit zunehmendem Alter nimmt die Wertschätzung älterer Kollegen wieder zu. Und: Frauen nehmen diese Unterschiede weniger stark wahr als Männer. Sie haben weniger Vorurteile und sehen eher die positiven Effekte altersgemischter Gruppen.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Erfahrungen eines Hausarztes

40 Prozent Home-Office für Ärzte: Wie das funktionieren kann

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Sechs Monate längeres Gesamtüberleben

Daraxonrasib beim Pankreaskarzinom: Besser als die Chemotherapie?

Immuncheckpointhemmer plus Neoantigentherapie

mRNA-Impfung bei Melanomen: Vorboten eines neuen Standards?

Gefahren durch UV-Filter und Verpackung

Wie gesundheitsschädlich sind Kosmetika?

Lesetipps
Etwa jede zehnte Fledermaus in Deutschland könne mit dem Tollwut-Virus infiziert sein. Damit ist die gefahr der Übertragung zwar gering, jedoch nicht null. In die Hand nehmen sollte man sie deshalb nicht.

© Daria / Stock.adobe.com

Importhunde und Fledermäuse

Tollwut-Risiken in Deutschland – und wie sie sich vermeiden lassen

Füße mit Lymphödem

© [M]_Dr. P. Marazzi / Science Photo Library

Ödem ist nicht gleich Ödem

Lymphödem versus Lipödem: Tipps für Diagnostik und Therapie