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Kommentar

Wer früh spart, gewinnt fürs Alter

Hauke GerlofVon Hauke Gerlof Veröffentlicht:

Was kann ein 57-jähriger Arzt oder Apotheker noch für seinen Lebensstandard im Alter machen, der sich gerade ausgerechnet hat, dass er von der berufsständischen Altersversorgung etwa 1500 Euro Rente im Monat zu erwarten hat? Die Antwort ist klar: relativ wenig - es sei denn, er hätte sonst schon viel Geld auf der hohen Kante.

Altersvorsorge und die sichere Geldanlage in Zeiten der Krise gehörten bei der Telefonaktion der "Ärzte Zeitung" und des Bundesverbands deutscher Banken zu den am häufigsten angesprochenen Problemkreisen.

Die Problemlage war dabei höchst unterschiedlich: Ältere Ärzte und Apotheker, die früh genug Geld auf die Seite gelegt hatten, fragten eher danach, wie sie ihre Anlagen optimieren könnten und was sie mit vielleicht gerade frei werdenden Mitteln machen könnten. Die anderen sorgten sich um ihren Lebensstandard - zu Recht.

Albert Einstein hat angeblich einmal den Zinseszinseffekt als die größte Erfindung menschlichen Denkens genannt. Wer früh Geld auf die Seite legt, profitiert von den gewaltigen Kräften, die bei langfristiger Anlage wirken können. Ohne Risiko ist das nicht, das wissen Anleger nicht erst seit dem vergangenen Jahr. Doch für die Altersvorsorge gilt trotz allem immer noch: Wer früh beginnt, gewinnt.

Lesen Sie dazu auch: Großer Beratungsbedarf - und Unmut über die Banken

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