Praxisführung

Wettbewerbshüter rügen auch Arztwerbung

Veröffentlicht: 14.05.2009, 05:00 Uhr

NEU-ISENBURG (reh). Die Wettbewerbszentrale in Bad Homburg hat gerade ihren Bericht zum deutschen Gesundheitswesen vorgelegt. Ärzte glänzen hier hauptsächlich mit irreführenden Zusatzbezeichnungen.

Es ist die Verwechslungsfähigkeit mit anderen Arztgruppen, mit der sich Anfragen an die Wettbewerbszentrale und Rechtsstreitigkeiten häufig beschäftigten, heißt es in dem Bericht. Zumindest soweit sie Ärzte betreffen.

Zwar dürften Ärzte auch mit Qualifikationen werben, die nicht in der Weiterbildungsordnung verankert seien. Diese dürften aber nicht mit den nach der Weiterbildungsordnung zulässigen Bezeichnungen verwechslungsfähig sein. Ein Beispiel dafür sei die Bezeichnung "Männerarzt": Diese könnte von den Patienten fälschlicherweise als Pendant zum "Frauenarzt" und somit als Facharztbezeichnung wahrgenommen werden.

Mehr zum Thema

Arztpraxis berichtet

So klappt Substitutionstherapie in Corona-Zeiten

Telematikinfrastruktur

TI-Störung – gematik bittet Ärzte um Mithilfe

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Zwei große COVID-19-Studien zurückgezogen

Hydroxychloroquin und Antihypertensiva

Zwei große COVID-19-Studien zurückgezogen

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden