Gesundheitsnetzwerker

Wo liegt die Zukunft der Ärztenetze?

Ärzte diskutieren mit Politikern und Vertretern von Kassen und Verbänden neue Wege der Kooperation.

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BERLIN. Dass die Förderung von Ärztenetzen, wie im GKV-Versorgungsstrukturgesetz vorgesehen, noch nicht rund läuft, wird von Politikern wahrgenommen.

"Solange die Kassenärztlichen Vereinigungen dafür kein Geld geben, passiert nichts," sagte der gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Jens Spahn, am Mittwoch bei einer Diskussionveranstaltung in Berlin.

Eine Steilvorlage für den 8. Kongress für Gesundheitsnetzwerker. Der steht unter dem Motto "Vernetzt in die Zukunft". Die Veranstaltung am 9. und 10. April in Berlin wird von der "Ärzte Zeitung", die zur Verlagsgruppe Springer Medizin gehört, als Medienpartner unterstützt.

Neu: Intensivworkshops

Ärzte aus Klinik und Praxis diskutieren mit Vertretern von Krankenkassen und Politik zum Beispiel über die ambulante spezialfachärztliche Versorgung, die mit dem Versorgungsstrukturgesetz neu geschaffen wurde. Aber auch die Vergütung in Ärztenetzen und die Zukunft der Telemedizin sind Gesprächsthemen.

Zusätzlich zu den Diskussionsrunden mit Politikern und Verbänden sind Intensivworkshops neu im Programm.

Dort erhalten Ärzte Rat und Wissen von Experten zu unterschiedlichen Themen, darunter Abrechnung und Praxisoptimierung, Datenschutz und Öffentlichkeitsarbeit in Ärztenetzen.

Zum Abschluss nimmt der Kongress die Bundestagswahl in den Fokus. Gesundheitspolitiker geben Ausblicke auf den jeweiligen politischen Kurs nach der Wahl. (eb)

www.gesundheitsnetzwerker.de

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