Geriatrische Versorgung

Würzburger Uniklinik übernimmt Personal und Gebäude der AWO-Rehaklinik

Das Würzburger Universitätsklinikum erwirbt eine bestehende Geriatrie-Einrichtung, um dort eine neue „Fachabteilung für Akutgeriatrie und geriatrische Frührehabilitation“ aufzubauen.

Veröffentlicht:

Würzburg. Im Januar 2025 soll eine neue „Fachabteilung für Akutgeriatrie und geriatrische Frührehabilitation“ am Universitätsklinikum Würzburg (UKW) die Arbeit aufnehmen. Beheimatet sein wird sie im Gebäude der momentanen Geriatrischen Rehabilitationsklinik der AWO Unterfranken.

Die Würzburger Uniklinik wird dafür das Klinikgebäude und das dazugehörige Gelände der AWO erwerben, über den Kaufpreis haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart, heißt es in einer Meldung der UKW vom Mittwoch.

Außerdem sichert das Universitätsklinikum eine Übernahme des gesamten Personals der AWO-Rehaklinik zu sowie einen Übergang der Belegschaft ins Tarifsystem des UKW. Die Fachabteilung soll künftig über insgesamt 90 Betten verfügen, die im Rahmen eines Stufenkonzeptes ab Januar 2025 unter dem Dach der Medizinischen Klinik und Poliklinik I in Betrieb genommen werden. Hinzu kommen sollen 20 teilstationäre Behandlungsplätze.

Verkauf aus finanziellen Gründen

Die AWO trennt sich von der Geriatrischen Rehaklinik aus finanziellen Gründen. Eine betriebswirtschaftliche Planung sei aufgrund der Pflegesätze der Krankenkassen nicht möglich gewesen, kritisiert der unterfränkische AWO-Bezirksgeschäftsführer Martin Ulses.

Die Finanzierung über die Pflegesätze sei ausgelegt auf eine 95-Prozent-Belegung, diese Auslastung aber habe man bestenfalls in Spitzenmonaten erreicht.

Mit dem neuen Betriebskonzept des UKW werden künftig andere Vorgaben greifen, denn in Krankenhäusern der akutstationären Versorgung gelten besondere Regeln zur personellen Mindestausstattung auf Stationen.

Ein Vorteil für die Patienten: Mit dem UKW als Betreiber können sie künftig direkt von ihren behandelnden Klinikärzten der neuen UKW-Abteilung zugewiesen werden – ohne langwieriges Antragsverfahren beim Kostenträger. (mic)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Abrechnungsstreit

Bayerns Sozialgerichte klagen über Prozessflut

Das könnte Sie auch interessieren
Der Gesundheitsdialog

© Janssen-Cilag GmbH

J&J Open House

Der Gesundheitsdialog

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
Impulse für den medizinischen Fortschritt: Welches Mindset braucht Deutschland?

© Springer Medizin

Johnson & Johnson Open House-Veranstaltung am 26. Juni 2025 beim Hauptstadtkongress

Impulse für den medizinischen Fortschritt: Welches Mindset braucht Deutschland?

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
J&J Open House beim Hauptstadtkongress

© [M] Springer Medizin Verlag

Video zur Veranstaltung

J&J Open House beim Hauptstadtkongress

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
Vitamin-B12-Mangel frühzeitig behandeln!

© Aleksandr | colourbox.de

Fatal verkannt

Vitamin-B12-Mangel frühzeitig behandeln!

Anzeige | WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG
Aktuelle Empfehlungen für die Praxis

© polkadot - stock.adobe.com

Vitamin-B12-Mangel

Aktuelle Empfehlungen für die Praxis

Anzeige | WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG
B12-Mangel durch PPI & Metformin

© Pixel-Shot - stock.adobe.com

Achtung Vitamin-Falle

B12-Mangel durch PPI & Metformin

Anzeige | WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG
Kommentare
Sonderberichte zum Thema

Ist das AMNOG bereit für HIV-Innovationen?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Gilead Sciences GmbH, Martinsried
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Abb. 1: Eszopiclon verbesserte signi?kant beide polysomnographisch bestimmten primären Endpunkte: Schla?atenz (a) und Schlafe?zienz (b)bei älteren Patienten mit chronischer primärer Insomnie (jeweils p0,05)

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziet nach [20]

Behandlungsbedürftige Schlafstörungen bei älteren Menschen

Schlafstörungen können typische Altersprozesse triggern und verstärken

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: HENNIG Arzneimittel GmbH & Co. KG, Flörsheim
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Wo geht es hier zum nächsten Arzttermin? Über Google starten viele Patienten die Suche, neuerdings wird auch Chat-GPT konsultiert. Eher zielgerichtet ist es, direkt nach Terminen zu suchen.

© fotogestoeber / stock.adobe.com

Arzttermine online

Meta-Suchmaschine für Arzttermine soll die Suche effizienter machen