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Rhön

Zum Schluss mit Umsatzrekord

Mittels Aktienrückkauf sollen die Aktionäre der Rhön AG am Verkaufserlös aus dem Helios-Deal beteiligt werden.

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BAD NEUSTADT. Im letzten Jahr der alten Rhön AG hat der private Klinikbetreiber 2013 einen Rekordumsatz eingefahren. Mit rund drei Milliarden Euro wurden fünf Prozent mehr als im Vorjahr erwirtschaftet.

Ertragsseitig musste der Konzern jedoch bluten: Beratungsaufwendungen im Zusammenhang mit dem Klinikverkauf an Helios sowie - in gleicher Konsequenz - Kosten für Personalabbau in der Konzernzentrale drückten den operativen Gewinn um knapp sechs Prozent auf 275 Millionen Euro.

Der Jahresüberschuss verringerte sich um fast drei Prozent auf 90 Millionen Euro. Vorstandschef Martin Siebert bezeichnete das Ergebnis angesichts der umfangreichen Unternehmens-Neuordnung als "akzeptabel".

Die Aktionäre sollen für das Geschäftsjahr eine Dividende von 0,25 Euro je Aktie erhalten. Damit würden 34,6 Millionen Euro ausgeschüttet. Am Erlös aus dem Klinikverkauf an Helios sollen die Rhön-Eigner nun mittels Aktienrückkauf beteiligt werden; zunächst war eine Sonderdividende im Gespräch.

Für rund 1,67 Milliarden Euro will der Konzern eigene Aktien erwerben. Der Angebotspreis betrage 23,54 Euro. Das entspreche dem durchschnittlichen Börsenkurs der letzten drei Handelstage vor dem 29. April.

Die Papiere sollen anschließend eingezogen und das Grundkapital der Gesellschaft herabgesetzt werden, heißt es.

Sollte der Aktienrückkauf nicht in einer noch zu bestimmenden Frist stattfinden, erfolge alternativ die Ausschüttung einer Sonderdividende von 12,08 Euro pro Rhön-Titel. (cw)

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