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Zur Rose meldet 30 Prozent mehr Umsatz

Die deutschen Apothekengeschäfte der DocMorris-Mutter Zur Rose steuern stramm auf die erste Umsatzmilliarde zu.

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Frauenfeld. Die Veröffentlichung vorläufiger Verkaufszahlen des zurückliegenden Geschäftsjahres hat der Aktie des Schweizer Ärzte-Grossisten und Apothekenbetreibers Zur Rose AG am Mittwoch Auftrieb gegeben. Das Papier verbesserte sich bis zum Mittag um fast sechs Prozent.

Unternehmensangaben zufolge hat der Gruppenumsatz 2019 um 30 Prozent auf 1,57 Milliarden Schweizer Franken zugelegt. Dazu hat nicht zuletzt das Ende 2018 übernommene Versandhandelsgeschäft der Ludwigshafener Stifts-Apotheke, Medpex, beigetragen. Ohne deren Erlösanteil wäre der Gruppenumsatz um rund 12 Prozent gestiegen.

In Deutschland hätten sich die Verkäufe (inklusive Medpex) um 45 Prozent auf 976 Millionen Franken verbessert. Hier arbeitet das Unternehmen bereits am Aufbau einer digitalen Versorgungskette. Eine eigene E-Rezept-Variante, die mit niedergelassenen Haus- und Fachärzten getestet werden soll, steht in den Startlöchern.

Kooperation mit Videosprechstunden-Anbieter

Anfang Dezember wurde eine Kooperation mit dem schwedischen Videosprechstundenanbieter Kry vereinbart, so dass die Schweizer perspektivisch auch von telemedizinischer Diagnostik mit unmittelbar anschließender digitaler Verordnung profitieren können.

Die Konzerntochter DocMorris soll dann idealerweise online die pharmazeutische Beratung und schließlich die Belieferung der Rezepte übernehmen.

Das testierte Jahresergebnis der Zur Rose AG soll am 19. März veröffentlicht werden. Als operative Gewinnerwartung wurde am Mittwoch eine EBITDA-Marge von „0 bis -1 Prozent“ angekündigt. Im Vorjahr hatten die Schweizer nach Steuern 39 Millionen Franken Verlust ausgewiesen. (cw)

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