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Zwanzig Prozent der deutschen Kliniken vor dem Ruin?

BERLIN (ava). 80 Prozent der Kliniken in Deutschland sind gut oder sehr gut aufgestellt, doch krankt jedes fünfte Haus an mangelnder Wirtschaftlichkeit. Das geht aus einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG hervor.

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Vor allem überdurchschnittlich viele Kliniken in öffentlicher Trägerschaft und Krankenhäuser in den alten Bundesländern müssen sich mittelfristig ernsthaft Sorgen um ihre Existenz machen. Besser aufgestellt sind dagegen ostdeutsche und private Krankenhäuser.

Das hat eine repräsentative Analyse mit dem Titel "Zukunft deutsches Krankenhaus" ergeben, für die die Daten von 263 Kliniken mit jeweils mindestens 300 Betten ausgewertet wurden. Das entspricht knapp der Hälfte aller Häuser dieser Größenordnung in Deutschland. Die Analyse macht auch deutlich: Das deutsche Durchschnittskrankenhaus gibt es nicht. Jedes hat eigene Stärken und Schwächen und muss sich je nach regionaler Lage und Trägerschaft in einer Wettbewerbsumgebung mit ganz individuellen Chancen und Risiken behaupten.

Viele Häuser haben nach Ansicht von Professor Volker Penter, Partner und Leiter des Bereichs Healthcare bei KPMG im Personalbereich noch ein Verbesserungspotenzial. Dabei geht es nach Angaben Penters häufig gar nicht darum, weitere Stellen abzubauen, sondern in erster Linie, qualifiziertes Personal effizienter einzusetzen. Etwa indem man Prozesse besser organisiert, die Mitarbeiter ihrer Qualifikation entsprechend einsetzt und stärker leistungsorientiert bezahlt.

www.kpmg.de/14983.htm

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