Direkt zum Inhaltsbereich

Zweifel an Neutralität von Ratingagenturen

NEW YORK (dpa). Nach der möglichen drastischen Fehlbewertung von Wertpapieren durch die Ratingagentur Moody's wächst der Druck auf die in der Kreditkrise ohnehin stark kritisierte Branche.

Veröffentlicht:

Ratingagenturen sollen nach einem Bericht des "Wall Street Journal" auf den Wunsch von Auftraggebern hin ihre Experten in einigen Fällen ausgetauscht haben. Kritiker hatten immer wieder Zweifel an der von den Agenturen behaupteten Unabhängigkeit geäußert. Vertreter von Moody's bestätigten nach einem Bericht der Wirtschaftszeitung, dass Analysten auf Wunsch von Banken und anderen Kunden ausgewechselt worden seien. Auch die Ratingagentur Standard & Poor's habe solche "sporadischen Fälle" eingeräumt.

Finanzhäuser bezahlen die Agenturen für die Bewertung (Rating) etwa von Wertpapieren wie zum Beispiel Anleihen. Die Noten sollen Anlegern eine Orientierung über Qualität und Risiko der Investments geben. Die Ratingagenturen hatten allerdings auch hochriskanten Papieren Bestnoten gegeben, die in der Kreditkrise fast ihren kompletten Wert verloren.

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Geld und Vermögen

Benchmarks in der Anlage machen Renditewerte aussagekräftig

Geldtipp-Podcast Pferdchen trifft Fuchs

Welche Chancen und Risiken Privatkredite bieten

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Immuncheckpointhemmer plus Neoantigentherapie

mRNA-Impfung bei Melanomen: Vorboten eines neuen Standards?

Sechs Monate längeres Gesamtüberleben

Daraxonrasib beim Pankreaskarzinom: Besser als die Chemotherapie?

Funktionelle gastrointestinale Störungen

Säuglingskoliken: Wie viel Schreien ist normal?

Lesetipps
Etwa jede zehnte Fledermaus in Deutschland könne mit dem Tollwut-Virus infiziert sein. Damit ist die gefahr der Übertragung zwar gering, jedoch nicht null. In die Hand nehmen sollte man sie deshalb nicht.

© Daria / Stock.adobe.com

Importhunde und Fledermäuse

Tollwut-Risiken in Deutschland – und wie sie sich vermeiden lassen

Füße mit Lymphödem

© [M]_Dr. P. Marazzi / Science Photo Library

Ödem ist nicht gleich Ödem

Lymphödem versus Lipödem: Tipps für Diagnostik und Therapie