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apoBank sieht zuversichtlich in die Zukunft

DÜSSELDORF (ger). Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) stellt sich zunehmend auf die sich wandelnden Strukturen im Gesundheitswesen für die medizinische Versorgung ein. Die Bank sieht vor allem eine Entwicklung hin zu größeren Organisationsformen für die medizinische Versorgung. Das ist bei der Vertreterversammlung der Bank in Düsseldorf deutlich geworden.

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"Nach jahrelangen Reformversuchen unterliegt das Gesundheitswesen jetzt erstmalig tief greifenden strukturellen Veränderungen", sagte Vorstandssprecher Günter Preuß vor den Vertretern der genossenschaftlich organisierten Bank.

Dazu gehörten unter anderem der Trend zu größeren Organisationsformen und zur Anstellung von Heilberufsangehörigen, ein Verdrängungswettbewerb in der ambulanten Medizin, die nachlassende Bedeutung von Kollektivverträgen und ein Umbruch im Apothekenmarkt.

Die Veränderungen böten jedoch nicht nur Risiken, sondern auch Chancen, so Preuß weiter. "Das Gesundheitswesen bleibt insgesamt ein Wachstumsmarkt, aber die Wachstumsfelder verändern sich." Die apoBank wolle daher weiter in ihrer Nische als Bank im Gesundheitswesen bleiben. Sie fühle sich auch weiterhin den akademischen Heilberufen verpflichtet. Das bedeute aber auch, dass die Bank sich im zunehmenden Wettbewerb durch andere Banken den Veränderungen stellen müsse.

Die Vertreterversammlung beschloss, für das vergangene Jahr aus dem Jahresüberschuss in Höhe von 113,4 Millionen Euro eine Dividende von sechs Prozent auszuschütten. Die angespannte Situation an den Finanzmärkten bringe für das laufende Jahr "ein gewisses Risikopotenzial". Dennoch erwarte die Bank "ein operatives Ergebnis, das nicht schlechter ausfällt als im Vorjahr", so Preuß. Auch der Bilanzgewinn solle auf dem hohen Niveau des Vorjahres bleiben.

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