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gematik hält Zeitplan für E-Card aufrecht

BOCHUM (iss). Bis Mitte 2010 sollen Arztpraxen, Krankenhäuser und Apotheken bundesweit mit Lesegeräten für die elektronische Gesundheitskarte (eGK) ausgestattet sein, Ende 2010 alle gesetzlich Krankenversicherten ihre Karte in der Hand halten.

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Davon geht Cord Bartels aus, technischer Geschäftsführer der gematik. "Die technischen Voraussetzungen für die Ausgabe der Karten und der Lesegeräte stehen. Nach der jetzigen Planung kann die Kartenausgabe ab Oktober 2009 in Nordrhein beginnen", sagte Bartels bei der Vorstellung der Erfahrungen in der Testregion Bochum-Essen.

Allerdings werden auch 2010 die verschiedenen Anwendungen der E-Card nur in Bochum-Essen und den anderen Testregionen zum Einsatz kommen. "Auch das Einlesen der Versichertenstammdaten wird online nur in den Testregionen erfolgen", sagte Bartels.

In Nordrhein zahlen die Krankenkassen Pauschalen für Anschaffung und Installation der Lesegeräte. Die Frist dafür haben die Kassen bis Ende Oktober 2009 verlängert. Bislang haben rund 15 Prozent der Ärzte die Pauschalen abgerufen, berichtete der stellvertretende Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, Dr. Klaus Enderer. Er ist aber optimistisch, dass bis Oktober die kritische Größe von 85 bis 90 Prozent erreicht wird.

In Bochum-Essen hatte sich das Einlesen der Versichertenstammdaten als relativ problemlos erwiesen, während sich beim elektronischen Rezept und dem Notfalldatensatz erhebliche Schwierigkeiten im praktischen Einsatz zeigten.

Lesen Sie dazu auch: E-Card: PKV stoppt Teilnahme am Basis-Rollout

Lesen Sie dazu auch den Kommentar: Widersprüchliches zur neuen Karte

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