Ärzte Zeitung, 22.02.2012

Bahr setzt auf Freiwilligkeit bei Krebsvorsorge

Bahr setzt auf Freiwilligkeit bei Krebsvorsorge

BERLIN (ami). Bei der Eröffnung des Deutschen Krebskongresses zeigte sich Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) unzufrieden mit den Krankenkassen.

Sie sollten die Möglichkeiten des Versorgungsstrukturgesetzes für erweiterte Angebote an die Versicherten stärker nutzen, forderte er am Mittwoch in Berlin.

Der Minister kündigte an, dass die Bundesregierung in diesem Jahr eine Nationale Präventionsstrategie beschließen will. Ziel sei "dafür zu sorgen, dass die Menschen sich mehr mit ihrer Gesundheit beschäftigen und mehr für ihre Gesundheit tun", so Bahr.

Teil dieser Strategie sind zwei neue Screeningprogramme zur Früherkennung von Darm- und von Gebärmutterhalskrebs und persönliche Einladungen zu Vorsorgeuntersuchungen. Bahr setzt dabei auf Freiwilligkeit.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

In welchem Alter die Lust an Bewegung schwindet

Kinder bewegen sich viel, rennen und toben gerne. Das ändert sich, wenn sie älter werden. Bislang dachte man, dass der Wandel mit der Pubertät einsetzt – doch weit gefehlt. mehr »

Alle vier Stunden ein Arzt weniger

Die Produktivität in der ambulanten Versorgung sinkt, warnt die KBV und macht darauf mit einer "Arztzeituhr" in ihrem Gebäude aufmerksam. Der Trend habe mehrere Gründe. mehr »

Wenn Männer mehr als zwei Hoden haben

Überzählige Hoden sind meist asymptomatisch. Bei einem jungen Mann mit akutem Skrotum machten australische Urologen jetzt einen überraschenden Zufallsbefund. mehr »