Ärzte Zeitung, 02.12.2010

Mit Musik aus der Depression

BERLIN (MUC/FK). Über gute Ergebnisse mit einer spezifischen Musiktherapie bei Depressionen hat Dr. Vera Brandes aus Salzburg beim DGPPN-Kongress in Berlin berichtet. Nötig sind allerdings spezielle Musikstücke, die in einer bestimmten Abfolge aktivierende oder eher beruhigende Sequenzen enthalten und spezifisch auf die Patienten abgestimmt werden.

In einer kleinen Placebo-kontrollierten Studie profitierten 89 Prozent der Patienten von einer fünfwöchigen Audiotherapie, gemessen mit verschiedenen Depressionsskalen. Die Patienten fühlten sich vitaler und schliefen auch besser.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Zufallsbefunde – Wer sucht, der findet

Bei der bildgebenden Diagnostik kann es vorkommen, dass unerwartet ein Befund jenseits des eigentlichen Anlasses auftaucht. Das sollte man den Patienten klarmachen – vorher. mehr »

Streit um "Strafgebühr" im Krankenhaus

KBV-Chef Gassen fordert für Patienten, die mit Bagatellerkrankungen in die Notfallambulanz der Kliniken kommen, eine Gebühr. Das hält die DKG für "schlicht falsch". Die Linke mutmaßt: "Notaufnahmen nur für Reiche"? mehr »

Das hilft bei "Fettleber"

Patienten mit nichtalkoholischer Fettleber können sich selbst helfen - indem sie gesünder leben. Forscher haben Biomarker ausfindig gemacht, die offenbar die Veränderung der Leberfibrose vorhersagen können. mehr »