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190 000 Kranke nach der Flut

Zahl der Toten in Indonesien steigt auf knapp 100

JAKARTA (dpa). Nach den Überschwemmungen in der indonesischen Hauptstadt Jakarta und den benachbarten Provinzen sind etwa 190 000 Menschen erkrankt. Die meisten haben Durchfall, Atembeschwerden, Dengue-Fieber und Hautkrankheiten. Sie wurden überwiegend ambulant behandelt, sagte Rustam Pakaya vom indonesischen Gesundheitsministerium.

Die Zahl der Todesopfer stieg unterdessen auf 94. Die meisten waren ertrunken oder durch Stromschläge umgekommen. Gestern harrten noch 59 000 der ursprünglich 420 000 aus ihren Häusern geflohenen Einwohner in Notunterkünften aus.

Jakarta ist von den schlimmsten Überschwemmungen seit fünf Jahren betroffen. Bis zu 75 Prozent der Stadt und Umgebung wurden überflutet. Die Regenzeit ist noch nicht vorüber. Die Behörden rechnen daher mit weiteren schweren Niederschlägen.

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