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Magnetfeldtherapie bessert Mikrozirkulation im Gewebe

BADEN-BADEN (ku). Durch Magnetfeldtherapie werden im behandelten Gewebe lokal die Durchblutung und die Sauerstoffversorgung verbessert. Zudem wird die Vasomotion der Arteriolen und Venolen gefördert, wodurch die Mikrozirkulation besser an die lokalen Bedürfnisse angepaßt werden.

Veröffentlicht:

Wie sich ein pulsierendes Magnetfeld lokal auf die Mikrozirkulation im behandelten Gewebe auswirkt, hat Dr. Rainer Klopp, der Leiter des Instituts für Mikrozirkulation in Berlin, untersucht. In einer Studie hat er 28 Patienten mit chronischen entzündlichen Gelenkerkrankungen drei Wochen lang behandelt, 14 erhielten zusätzlich zur Standardbehandlung eine Magnetfeldtherapie. Das pulsierende Magnetfeld wurde mit einem Gerätesystem von Dr. Goettfert Systems appliziert (zweimal täglich 30 Minuten oder einmal täglich 60 Minuten).

Über diese Studie hat Klopp beim Süddeutschen Orthopädenkongreß in Baden-Baden berichtet. Gemessen hat er außer dem Sauerstoffpartialdruck (pO2) im Zielgewebe weitere für die Mikrozirkulation relevante Parameter, und zwar die Zahl der perfundierten Knotenpunkte im mikrovaskulären Netz, die Zahl der Teilchen, die pro Zeiteinheit die Venolen durchströmen und den lokalen Hämatokrit. Die Messungen erfolgten zu Studienbeginn sowie an Tag 7, Tag 14 und Tag 21.

Als Maß dafür, wie gut sich die Mikrozirkulation an die lokalen Bedürfnisse anpassen kann, eignen sich Frequenz und Amplitude der Eng- und Weitstellung (Vasomotion) von Arteriolen und Venolen. Klopp hat festgestellt, daß unter Magnetfeldtherapie die Variabilität von Frequenz und Amplitude signifikant größer wird.

In der Kontrollgruppe war es zwar auch zu einigen signifikanten Verbesserungen gekommen, aber nicht zu allen Meßzeitpunkten. In der mit dem Magnetfeld behandelten Gruppe dagegen waren die Meßwerte aller gemessenen Parameter zu allen Meßzeitpunkten signifikant im Vergleich zur dem Ausgangswert gebessert. Auch alle Unterschiede zu den zum selben Zeitpunkt gemessenen Kontrollwerten waren signifikant.

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